dass die Temperatur nur wenig um den WFert Null schwankte. Aenderungen über 8⁰ kamen 14 mal vor.
Amplitude. Der Mittelwert der täglichen Schwankung oder der periodischen täglichen Amplitude ist 2,0⁰°, also ent- sprechend der hohen geographischen Breite sehr klein. Vom Winter zum Sommer nimmt die Amplitude beträchtlich zu. Ihr Hauptmaximum erreicht sie im April. Die Figur 5 lässt deutlich erkennen, wie verschieden die Amplitude in den einzelnen Jahreszeiten ist. Noch auffälliger wird der Unterschied, wenn man den täglichen Gang der Temperatur auch für die einzelnen Monate graphisch darstellt. In den Wintermonaten kann man kaum eine Amplitude erkennen, während sie im Frühjahr schnell ansteigt.
Die Werte der Amplituden in den verschiedenen Monaten sind in Figur 6 graphisch dargestellt. Aus dem Verlauf dieser Kurve sieht man, dass ein zweites Maximum im Herbst liegt, dem ein Minimum im Juli vorangeht. Aus der Tabelle der Amplituden ist dies Maximum weniger leicht zu erkennen. Hõchstens könnte da der Stillstand der Werte auffallen. Geht man aber zurück auf den einen Juli 1907, für den vollständige Beob- achtungen während des ganzen Monats vorliegen, so er-— kennt man deutlich das Minimum. Es ist auffällig, dass das Minimum grade in den Monat mit höchster Temperatur fällt. Man könnte vielleicht annehmen, dass es eine Folge der um diese Jahreszeit im Polargebiet besonders häufigen Nebel sei, durch welche die Sonnenstrahlung stark ver- ringert wird. Sicherlich haben diese einen Einfluss gehabt, den man aber wohl nicht als ausreichend ansehen kann. Denn das Wetterjournal verzeichnet eine ganze Reihe von klaren Tagen. Vielmehr gibt wohl folgende Ueberlegung eine Erklärung.
Während derjenigen Monate, in denen Temperatur-— Maxima über Null und Temperatur-Minima unter Null vor-


