Aufsatz 
Griechische Etymologien / von Emanuel Bernhardt
Entstehung
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dass die Sprache, als Erug sein Digamma(das im Homer noch vorhanden ist, während éraννοσ es nicht hat) verlor, dies nicht in derselben Weise durch einen splr. asp. ersetzte, wie bei Erαεννοο. Es ist das ungefähr so, als wenn neben olæog ein oixtrng existiren könnte, was doch kaum denkbar ist. Es scheint mir also, dass Hofm. quästt. Hom. II, 14 Recht hat, aus der Verschiedenheit des Anlauts auf ursprüngliche Wurzelverschiedenheit beider Wörter zu schliessen. Wenn er aber hinzusetztlicet in utraque voce subsit paene eadem notio cognationis, so scheint er sich in Betreff der Bedeutung zu irren. Denn, und das ist der zweite Punkt, der auch gegen Christ's Ansicht spricht, begrifflich liegen die beiden Wörter gar nicht so nabe, wie man bei der Entstehung aus einer Wurzel erwarten müsste. Zwar die alten Grammatiker, die ebenfalls durch die Aehnlichkeit des Klanges verführt, érarpos aus xng herleiteten und dies aus?Soα, Gewohnheit, erklären mitunter das eine Wort durch das andre und beide durch Snc(cf. Et. M. Zrρ 6 Erαερο, rig Gy,* τ˙ S0 6 eἀ̈‿ꝙν. Phot. s. v. Erats, Er⁴αεος), oder machen, wie Eustath. 681, 57 nur den Unterschied, dass érrarpos einen nähe- ren, rng einen entfernteren Bekannten bezeichne, eine Unterscheidung, die Damm Lex. Hom. s. v. wiederholt wird:krng est latioris significatus, ein guter Bekannter, Landsmann, sed Era*os strictioris, utpote qui uséorepoc, sodalis. Es scheint, dass das Sufftx pog als Comparativendung gefasst wurde. 3 Dass diese Auffassung der beiden Wörtern zu Grunde liegenden Begriffe nicht richtig ist, beweist der Gebrauch bei Homer, und Doederlein hat meiner Ansicht nach eine haltbarere Un- terscheidung gegeben, indem er H. G. 992 grarpoc durch Gefährte übersetzt, von Ʒς un- terschleden wie sodalis von amicus, mit Bezug mehr auf das äussere Verhältniss des gewohn- ten Zusammenlebens, als auf das innere der Sympathie(Et. Gud. s. v. Era*pog al cpios Jεαρφ‿ρς⅜εει. 6 id J txos zald Erεοοσςσ, 6 SraA*oO oOb d⁴νεο piXog.). Dagegen No. 336: Erns, der Angehörige, vorzugsweise in aufsteigender Linie(2), wie auch propinquus besonders den Obeim bezeichnet. In der That bedarf es kaum des Nachweises, dass éraĩoν bei Homer die Fahrt- und Kampfgenossen bedeutet und der BegriffFreund sich erst daraus entwickelt hat, nicht umgekehrt, wie man bei der vorausgesetzten Identität mit skr. vatsalas, trauter Freund, dem eher das homerische Serog entspricht, erwarten sollte. 0d. 1, 237 werden die rarpot und SiNot deutlich geschieden: odæe Saαν⁶νε σπνι ⁶εν G.εααφρνοοεμρ el Herd FoOTg ErA ot, dr TG6o Sd iuc PSiXoy? Tepoεν.

Den Unterschied von èrne beweist II. 7, 295 6 ενᷣꝓptvpe ra r⁴⁵ρ vνᷣση Axαοu oug re deλαιςαισα Lεꝓτας ααν εταιιοουςα, t ror Lοανυ

Eranr kommt soust vor in Verbindung mit Verwandtschaftsnamen, wie Mααιννννεο. II. 16, 456 2Sa Fe rapxuοονασ αααοννννοι τe Férar re.

O0d. 15, 273. II. 6, 239 dεμρερ ⁴dρα uιυν νσν eνλσνοο ον ⁵⁴ε½ Supντpec eipG,εκνα παααιεας τ ααοννννεονσ τs Fτας e xX mᷣπ⅔σσας.

Man versuche an dieser Stelle statt rérag re éraipovg zu setzen, um einzusehn, dass das ganz

verschiedene Begriffe sind.