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Die sonst davon gegebenen Etymologien genügen nämlich durchaus nicht, weder die von Benfey WI. 1, 252, der es mit lat. seta, skr. satà, zusammenstellt, noch die von Doed. H. Gl. 1032, der es von Sepewy, wärmen, durch die Mittelform sSeiperv, pflegen, ableitet und die Bedeutuug „das wohlgepflegte Haar“ zu Grunde legt. Das Digamma bleibt in dem einen, wie in dem an- dern Fall unerklärt und die Entwickelung der Bedeutung, die Doed. giebt, hat keinen Grund, sondern ist nur der Etymologie zu Gefallen entstanden. Dass Homer das Wort nur von den Rosshaaren, den Mähnen oder dem Federbusch, gebraucht, erklärt sich einfacher daraus, dass diese vorzugsweise„stark gewachsene“ sind.— Um auf résvog zurückzukommen, so wird man obige Etymologie nicht blos lautlich gerechtfertigt finden, sondern auch dem Begriff des Worts entsprechender, als die gewöhnliche, schon von den Alten herrührende(Et. M. s. v.), wonach FeS-G, gewohnt sein, ves-o«, die Sitte, zu Grund gelegt wird, so dass res-vog die durch Sitte, Gewohnheit verbundene Masse bedeuten würde. Doed. H. Gl. 989 sucht dieselbe dadurch an- nehmlicher zu machen, dass er 2Seun= igdwsiv setzt und aus der zusammengewöhnten eine zusammenwohnende Menge macht, aber schon die entsprechenden lat. Wörter suesco und sedeo beweisen die gänzliche Verschiedenheit. 28, 7So haben am Anfang sv eingebüsst (scr. svadha. Curt. n. 305), 1H⁴ανεμια,, 4:0g ein s(V sad, setzen).
6) 7 α½
Die alten Lexicographen erklären„ας in der Regel durch ☚, Ehre. Hesychius, der vollständiger die Bedeutungen des Worts zusammenstellt(ννμμν. ε8αφςα. dSXov der*e. 4μ⁴μοιρ. Joped), geht wenigstens von rinut aus. Die Neueren stellen den Begriff„Ehrengeschenk- an die Spitze. Damm L. H. s. v. donum præcipuum. Steph. übersetzt premium, honoramentum, honor. Es fragt sich nun, hat sich der Begriff„Ehre“ aus dem des„Geschenkes“ entwickelt, oder umgekehrt? Bisher war man der letzteren Ansicht, indem man entweder eine Verwandtschaft mit„ο, der Greis,„ũpac, das Alter, voraussetzte(Et. Gud. εꝓοα νιυmῦ8 GͥE, pfpας rlulιον. Damm s. v.), oder mit„αυs, stolz(Benf. WI. II, 291. Pott et. F. ¹ 1, 183. II, 590. Ebel K. Z. V, 66). Die erste Annahme kann als aufgegeben betrachtet werden, die zweite stützt sich auf skr. garva m., superbia, 7 garv, superbum esse, woraus„ανρες durch Metathese der Lautgruppe ry entstanden ist(cf. αννοο und parvus) und durch Abfall des v„α‿ sich bilden konnte, das demnach aus„prac verstümmelt wäre(Benf. J. l.); oder man legt eine einfachere Wurzelform gar, woraus gur, tollere, sublevare durch eine Mittelform gvar entstanden sein kann, zu Grunde(Ebel 1. I.). Ausserdem zieht die Sprachvergleichung noch lith. garbe, Ehre, Ruhm— ahd. gelben, sich rühmen, gelf, Prahlerei, zur Bestätigung herbei.
Um über die Richtigkeit dieser Ableitung urtheilen zu können, muss man sich zuerst über die Bedeutung und den Gebrauch von 7εας klar werden. Dass es etwas Anderes heisst, als ri, geht aus Stellen hervor, wie h. i. Ven. et Merc. 4 zαeλον e᷑ αασά εοας να Te⁴ν Soph. Phil. 1061 lαb τemφ dαeꝛν τν σν εαςσ ν εꝑεο⁷ veiſtetey, d Toh Lgerr, wo ruuf und ptpag nebeneinanderstehn und also nicht dasselbe bedeuten können. Das Gefühl des Geehrt- seins, Stolz, bezeichnet es nie, ebensowenig die Ehre, die auf bloser Achtung beruht, oder


