Aufsatz 
Griechische Etymologien / von Emanuel Bernhardt
Entstehung
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X in diesen Namen, deren zweiter Theil offenbar aus Aaòg entstanden ist, erklärt sich befriedi- gend nur aus der Annahme eines ursprünglich vorhandnen Consonanten, der sich dem à assi- milirt hat(cf. lak. EAAa= Sella aus 10 ⁄1u= 40%, nAAha= xε⁵α, LAAvgig kret. für ka- Aouναςα u. dgl.). Hält man dies mit der Bedeutung des Worts zusammen, so bietet sich die V æAv- lat. clu- skr. gru, hören, dar, aus der sich ganz regelmässig durch Vocalsteigerung mit dem Suffix-oMα Ʒνᷣοτς bilden konnte. Aus*⁴αες entstand durch Abfall des Gutturals vor der liquida im Anlaut, der sehr häufig ist, Aarog(Tνιωννς und Aασmι. Aενα und Aaru. A⁴, Skr. grdvan. aus οεια. Ads für Ad, lat. calx eic. etc. Christ gr. Lautl. p. 83. Leo Meyer vgl. Gr. I, 219.). Es würde also Xοdie Hörigen heissen und einer Wurzel und Bedeutung sein mit dem lat. cluentes, von dem es sich abgesehn von der Verstümmelung im Anlaut, nur unwesentlich dadurch unterschiede, dass es eine substantivische, jenes eine Participial- bildung ist. Aus dem Grundbegriffdie Hörigen erklärt sich der häufige Gebrauch des Plurals, der sich nicht überall durch 2εαιρααωσα rechffertigen lässt, wie Schol. II. 1, 10 thut(zalros ros Aaς νπν μmρημρμμραυννσα deνοσ εσ elo Scαασνꝙ*τ AnSvvνε ενμ☚ωα αο.). Man muss vielmehr annehmen, dass der Gebrauch des Singulars in collectivem Sinndas unterthänige Volk,das Heer, einer weiteren Entwickelungsstufe der Bedeutung angehört.

Es mögen hier noch einige Bemerkungen über die Synonyma von Aας, f os und Svos folgen, hauptsächlich weil Doederl. H. Gl. 365 das Wort Inos ganz in derselben Weise auffasst, wie oben àος erklärt worden ist. Er meint, nuo« bezeichne ursprünglich das un- terthänige Volk, dann das Land im Gegensatz zur Stadt, drittens das ganze Land mit Einschluss der Stadt und der Fürsten. Zu dieser Auffassung ist er offenbar durch die Herleitung aus der Wurzel Jaν, bezwingen, bändigen, bestimmt worden. Denn an sich ist es unwahrscheinlich, dass sich die angegebenen Bedeutungen so aus einander sollten entwickelt haben und eine unbefangne Beobachtung des homerischon Sprachgebrauchs leitet vielmehr darauf, dass der BegriffWohnplatz, Gau, Flur der ursprüngliche ist, aus dem sich der von Volk ebenso entwickelt hat, wie z. B. aus ꝓ†αστ⁶ς, Lager, die BedeutungHeer, oder aus 0loος, Haus, die der Familie. Für die Bedeutungunterthäniges Volk im Gegensatz zu den Fürsten lassen sich nämlich nur sehr wenige Stellen anführen; ausser den beiden, die Doed. benutzt hat: II. II, 198 d α Ʒ☚ο τν dpα PlSou 806& r' Scpeuou

und XII, 213 058 dy 050 FéTONe» diεον εουνκννα τεε αeφοννHεν, wo man dπ⁵ durch Hor. epp. I, 1, 59 plebs eris erklärt, vielleicht nur noch Od. 7, 1 Seov 'ςᷣ μα deæovev. 4

In allen übrigen Stellen, und es sind deren gewiss nahe an 100, hat es entweder ört- liche Bedeutung oder heisst die Volksgemeinde mit Rinschluss der Herrschenden, civitas, po- pulus; hin und wieder die Volksmenge(II. 24, 776 ³ ε†αo*, at e dF o Arey). Zur ersten Bedeutung gehören alle Stellen, wo mlov damit verbunden ist(II. 5, 710 Boied ᷣdꝰ iova iον Ʒ owUG]:;), ferner, wo der Name eines Landes oder Volks im Genitiv dabei steht, z. B. 0d. 1, 103 rf J'ISdeng 2*0 Aece 2a!d SS0u Odòvœsos.

8, 219 olog εᷣ Dioærrng dνεrαtvvro 165 dr Sur T6ν dre roεανοενμνεεν Aemρſαοs.