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Arxowoa. Die Verwandlung der media in die tenuis beruht auf dem von Benary Röm. Laut- lehre p. 195 zuerst entdeckten Gesetz, dass die griechische tenuis aspirata, die aus der skr. media aspirata entsteht(f aus bh— x aus gh— 3 aus dh) auch am Anfang der vorhergehenden Silbe eine tenuis hervorruft, wie z. B. ανκν— skr. budh etc.
Auch im Sanskrit entwickeln sich aus der bandh— badhnami, die durch Einschiebung des n aus badh hervorgegangen ist(vgl. griech. xe-Ʒοντι ˙α. aus a), Substantiva, die die Verwandten bezeichnen, bandhus-affinis, cognatus, badhus-uxor. Curt. gr. Et. 1, 226. Ins Griechische umgesetzt würde aus bandhus neSde werden, zu dem sich e˙νς ge- rade so verhält, wie*ρασ eoς zu apπαι, Ʒeepo zu Awwbc. Kuhn Z. 8, 45.— Ohne das secundäre» hiesse die Form im Griechischen αs, durch das Suffix s weitergebildet ars(Wie z. B. aus αƷπυσ πααοαακτς und durch Assimilation des Dig. an Aà π⁄ ασ entstanden ist, Mrrnds aus JAvapög sich erklärt. K. Z. I. I., wo auch mit grosser Wahrscheinlichkeit OSpög und pSrög- arduus auf dieselbe Weise vermittelt werden.). Aus asr nun denke ich mir* entstanden durch Ausfall des S*) vor dem Digamma(vgl. suèvis aus suadvis- ⁷οςα) und Ersatzdehnung(wie rij- ulα aus ινμάμ, der dann erst der Verlust des Digamma folgt. Eine Spur des ursprünglichen B hat sich in der oben angeführten Glosse des Hesychius a- Suε‿πταρνν οιꝓνσεs erhalten, in der das« vielleicht das Dig. verräth, an dessen Stelle es auch sonst getreten zu sein scheint. Dann würde πανιιαυωοπά= αε‿crne ganz in demselben Ver- hältniss zu αετς stehen, wie aeν zu ας, und es bedürfte der Emendation Aeinekeis (phil. 12, 618) nicht. S. Schmidt ad Hes. I. I.—
Ist die vorgeschlagne Etymologie richtig, so bedeutet ες also, wie eSepg ursprüng- lich„der Verbundene“, dann„der Verwandte“ und dann erst der z, Verclnmdeerie.
4) r,pog.
So einfach das Wort scheint, so wenig sind die Etymologen in der Erklärung desselben einig. Zwar der Zusammenhang mit dmeigog, unbegrenzt, konnte von Anfang an nicht zwei- felhaft sein, ja man identificirte beide Wörter geradezu, indem= a privativum keine Schwie- rigkeiten machte(xeoτοο= dxeντιοε, ονρο ‿άsm d ορο Hes.— Pott et. F.² II, 403). Auch würde die eöpeia SG, die dνεεονν αs ganz wohl einen Namen von der Unbegrenztheit ha- den können; heisst doch im Skr. die Erde u. A. mahf d. 1. die grosse, urvf d. i. die breite, prthivt d. i. die grosse, warum nicht auch die unbegrenzte? Aber der Gebrauch des Worts weist zu bestimmt darauf hin, dass es nicht„Erde“ überhaupt bedeutet haben kann, sondern das Land, im Gegensatz zur See. Es ist sicherlich im Munde des Seefahrers entstan- den, der über das unermessliche Meer fahrend unmöglich das Land, wo er anlegt, von der Un- ermesslichkeit benannt haben kann. Um nun doch die Etymologie zu retten, ging man von den
*] der Ausfall der Dentale ist im Griechischen nicht selten. ef. L. Meyer vgl. Gr. I, 146. 261., der NAlεαας aus 7 εμαοςα erklärt, lat. haedus. K. Z. 6, 209.— Man vgl. ferner»æĩον und dοο Hes., Ntor aus 4000= skr. rudri, 1ααο und ααςαe,„iεναν dus*⁴ιφαενναι ιαεεαινμια Giese äol. Dial. 92.
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