Aufsatz 
Griechische Etymologien / von Emanuel Bernhardt
Entstehung
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Es ist der Abν εεένενενμμρ᷑α os(II. 23, 62.), Tav' das Adα, Tave d'axννιοων, wie ihn Soph. Phil. 827 anredet, der Avoizozos, wie ihn Theogn. 476 nennt.

Die Form des Adjectivs scheint mir ebenfalls keine Schwierigkeit zu machen; nach Ana- logie von dο‿μμοσς, das aus Aοι⁸ε õGdurch Abwerfung des-/ und Anfügung von-%« entstanden ist, sollte man dνιροςα erwarten. Das e aber wird nach v sehr häufig ausgeworfen, nicht blos wenn ein Vocal darauf folgt, wie 5 auf Inschriften statt viög, wie-oy statt-viny im 0pt. der Verba auf-vd(Bekk. an. III, p. 1292. Buttm. Gr. Gr. 1, 519), sondern auch vor Conso- nanten, wie derselbe Opt. im Med.-y statt-viν, A4*†νοιοωνά dviαον, 0010= Borpvtdoy u. s. W. Die nächste Analogie aber für unsern Fall bilden Adjective auf-vaog, die ebenfalls ohne das sonst auch vor dem Suffx- z gewöhnliche« erscheinen, z. B. Aiας von Aißuin, das sich zu èονννς von novi gerade s0 verhält, wie vi- JI-ο½ von dνn zu Aοε⁵ιμ von 4οι⁸.(cf. Budenz, das Suffix p. 26, Wo noch απκνανς und nduee er- wähnt werden.)

Rücksichtlich der Herleitung von on verweise ich auf Curtius Gr. d. gr. Et. N. 276, wo die Wurzel und die verwandten Wörter zusammengestellt sind.

2)» 5 r og.

Man leitet bekanntlich virπo in der Regel von eixetv ab und erklärt es durch das latei- nische infans. Schon das Et. M. hat unter andern diese Etymologie s. v. ααρ τ pih re- rriαννν αα το elme Tlrvyeraα vneio νed σeνπσσ⁷(Sc. ron e iιο) 5 Lir drd⁴- 1evOςαᷣ ervy. Da eixeiv das Digamma hatte und die V im Griechischen rex lautet, so müsste man annehmen, dass daraus sich ein Adj. Féguog gebildet und bei der Zusammensetzung mit "c die Lautgruppe re ausgefallen wäre. An sich hätte dieser lautliche Hergang nichts Uner- hörtes. Für den Ausfall des re ist àↄτι⁴αο für dreprdw eine Analogie, ferner àρmνπνν für drεοονπν Jeihn für Seiréhn, vielleicht Seοαρπαν für Seorεοꝓεππα. Aber die übrigen adj. Bildungen aus V Fex z. B. dνμιαρ̈ραοᷣεναυα, e'Fearie, Oder eıpuroJ, liessen eher ein Adj. vnrezsi oder vnvooY erwarten(s. Goebel in Muetzel Z. f. G. 1861. 1. p. 72.). Noch gegründetere Bedenken aber erregt bei genauerer Erwägung des Sprachgebrauchs die Bedeutung, die man, auf diese Etymo- logie gestützt, dem Worte zu Grunde legt. Was z. B. Doederlein H. Gl. 506 darüber sagt: *eos, wer noch nicht reden kann, infans, bald blos mit Bezug auf das Alter: in den er- sten Lebensjahren, wie 894fos, II. V, 480, häufiger intellectuell: kindisch, unverständig kann durchaus nicht für zutreffend oder erschöpfend gelten. Vielmehr werden alle Kinder, mögen sie in den ersten Lebensjahren stehn oder nicht, viæν genannt und als Beiwort des Kindes überhaupt im Gegensatz zum Mann, entspricht es unserm deutschen Worteunmündig, das bekanntlich nicht von Mund= os, sondern Mund= Schutz herkommt, weit genauer, als dem lateinischen infans. Man vgl. folgende Stellen: II. 9, 440 sagt Phoenix zum Achilles:

Gο⁴ι ι μιισάσειμσασνα*έεμω sεπασπνπαƷα IIndsb

zuart Ʒre νέν ᷣins ATaεεμμνοωοοστπιινευ. 10v, oOdmro ei6S' ooelon roenoto 05b A lv' A dpee Aperpenrtes reeSoer.