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3) Wenn sich auch der Begriff„süss“ in sehr vielen Fällen vortrefflich zu Schlaf schickt, wie diesen denn Homer selbst FAννεςo und oèνς nennt(0d. 1, 364. 19, 604), so fragt es sich doch, ob er gerade als epitheton ornans besonders passend ist und sich in allen Stellen, wo bisher vièος gelesen wurde, ohne Anstoss damit verbinden lässt. Wenn z. B. der Schlaf- gott süss genannt wird, so klingt das sonderbar, noch mehr aber wird man bedenklich, wenn Il. 13, 79 νι αφ mQmρ υιμμοςο ππασνοο ᷣHνQ⁷ ⸗⁸ε†ρροασσν Lπrτ‿e“
viperos dorOe Savdr G³*ρνννοάσσ εουα. auf Ʒυιμαοσ ein οαασσος folgt, oder h. in Ven. 171 auf Avenbs ein αœl‿: ri„oςα d' ATxion ub t Aurden vov Tevey nd μον..
Nach Buttmann haben auch Doederlein und Lobeck sich über unser Wort geäussert und zwar an der überlieferten Form»ièvos festgehalten, ihr aber dieselbe Bedeutung vindicirt, wie ièvος. Sie erklären also vids nicht für eine irrthümlich entstandene Schreibart, son- dern für eine ursprüngliche, sprachlich zu rechtfertigende Bildung aus 5 ωϊ. So nimmt Doederlein Hom. Gloss. 1, p. 50 an,»&νμοσ sei ein Compositum aus dem»i intensivum und 5uog. Auf wie schwachen Füssen aber dies vi intensivum steht, zeigen die beigebrachten Analoga, vo³οεναςςᷣ und»ny eos, von denen das erste gewiss nicht aus aνα= vn und dX⁴μάιμαηπαοω (gedrängt), wie Doed. will(H. Gl. 476), entstanden ist, sondern von Leo Meyer(K. Z. VI, 18) und Benfey(ib. X, 97) richtig auf V ram- ruhen(εμμα) und das privative Präfix= n (skr. nà) zurückgeführt wird. vpeos halte ich noch nicht für genügend erklärt, jeden- falls aber empfiehlt sich Buttmann's Herleitung aus veiαos begrifflich und lautlich besser, als die von Doederlein, der es aus Aà*νακπeια„bewundernswerth“ entstehen lässt. Auch die von den alten Grammatikern für das vf intensivum angeführten Beispiele lassen sich alle ohne Mühe beseitigen mit Ausnahme des einzigen vixvros, das Apollonius im Sinne von oxννo ge- braucht(Lob. path. 1, 201.). Vor den Alexandrinischen Dichtera kommt weder»ixvros vor, noch sonst irgend ein mit dieser Partikel zusammengesetztes Nomen. Als aber die Grammati- ker einmal in der Theorie ein vh eaerrcruy aufgebracht hatten, konnte auch ein gelehrter Dichter auf den Einfall kommen, demgemäss neue Worte zu bilden oder alte in veränderter Be- deutung anzuwenden, diese können aber natürlich nicht zur Erklärung uralter Bildungen, wie „idν%s und»nyeos, herbeigezogen werden.
Lobeck path. 1, 115 nimmt, man möchte fast sagen, in der Verewelnung seine Zuflucht zur Annahme eines pleonastischen„ am Anfang unsres Wortes. Obwohl er nämlich proleg. p. 165 noch gesagt hatte: ĩ τωινοο ab νs derivatum esse intellectu eodem pro certo creditur, sed num idem sit vdov,os praeposita particula prosthetica merito dubitavit Aristarchus, quia neque» est in numero litterarum praepositivarum neque intensivum vd cum aspi- ratis coalescit etc., glaubt er path. I. I. in dem Gebrauch von vnredxανς für nnredν⁄ς einen Beweis für den pleonastischen Zusatz eines» im Anlaut gefunden zu haben und nimmt densel- ben, da ihm alle übrigen Erklärungen des Worts nicht genügen, auch in»èwog an.„ltaque ad illam pleonasmi rationem revocamur quamvis inriti.“ In der That aber weiss die griechische Sprache nichts von einem prosthetischen» und vmrredxvοg statt srredave lässt sich nur da- durch erklären, dass vf so gut wie privativ ist, denn offenbar ist mπανπκανς aus deαα‿ανς


