15
2
— 16 ö*τ o⁶Gσσσσναἀοε⁹ XOαννν ετοο, u προα³ιοειτο raioαos.
2„* 2 1— 7 17 050 ☛ νπν⁴αωωμμ obre rεονeε L9 1 dν roꝰνò ε νυμοε oOtre εᷣ6οεασααα dεmυνονν db rod ατο5 ντο 6ενι⁶es.
„.2 4 ebenda oe u e„! 0 drore ruαννουν—ν oν⁸³‿νν deευννος oντςνι εέςσσ Syyevéoα u 1— 0 2——„ 7
TE⁴⁴αυ_ũZgdOT4, ᷣ 2& ro εdα eu dnanouern 0G‿νο O⁴οαυσηωαων
Diese Beispiele, deren Zahl sich ohne Mühe vermehren lieſse, zeigen zur Genüge, wie der Gewährsmann Plutarchs durch scharf zugespitzte und im einzelnen durch- geführte Antithesen zu wirken suchte. Die Vorliebe für dieses Kunstmittel tritt uns, wie Mommsen richtig hervorhebt, bei den meisten Schriftstellern des ersten und zweiten christ- lichen Jahrhunderts mehr oder minder ausgeprägt entgegen, in hohem Maſse z. B. bei Velleius, weit weniger bei dem älteren Plinius. Allein ich gebe zu, daſs sich aus dem Stil der Naturgeschichte nicht ohne weiteres ein Schlufs ziehen läfst auf die geschichtlichen Werke desselben Verfassersi und daſs aus stilistischen Besonderheiten dieser Art, selbst wenn ein reicherer Beobachtungsstoff zu Gebote stände, schwerlich ein sicheres Urteil über das Verhäaltnis des plinianischen Geschichtswerkes zu den plutarchischen Biographien gewonnen werden könnte. Ausschlaggebend aber scheint mir für diese Frage eine andere Erwägung, auf Grund deren man mit groſser Wahrscheinlichkeit zu dem Ergebnis gelangt, daſs Plutarch weder das plinianische noch das cluvianische Geschichtswerk, falls jemand auf dieses zurückkommen sollte, als Vorlage benutzt hat.
Alle Forscher, die für die nahe Verwandtschaft des plutarchischen und des taciteischen Berichtes die einzig mögliche Erklärung in der Voraussetzung einer gemeinsamen Quelle beider Schriftsteller finden, stimmen darin vollkommen überein, daſs Plutarch sich an diese Quelle auf das engste angeschlossen hat. Damit hängt der groſse Abstand dieser Kaiserbiographien von den übrigen plutarchischen Biographien zusammen; treffend bemerkt Mommsen(a. O. S. 297):„Eine pragmatische Geschichte will der Verfasser nicht geben, sondern die Geschichte der einzelnen Kaiser; aber Biographien sind es doch kaum. Bei Galba ist die Vorgeschichte äufserst dürftig, bei Otho fehlt sie ganz oder steht vielmehr im Leben Galbas an der Stelle, die ihr in den Annalen zukam und die sie auch bei Tacitus einnimmt, bei dem ersten Auftreten Othos; zwischen beiden Biographien ist kaum ein Abschnitt wahrzunehmen; es begegnen Rückweisungen ganz wie in gewöhnlichen Annalen; die nicht ganz gering anzuschlagende Kunst der Isolierung und Abrundung, auf der die Wirkung der Biographien der Hauptsammlung wesentlich beruht, wird hier wohl erstrebt, aber doch keineswegs erreicht“’. Man könnte das Urteil auch so fassen: was bei Plutarch vorliegt, sind nicht Einzelbiographien Galbas und Othos, sondern eine mehr biographisch als pragmatisch gehaltene Geschichte der Jahre 68 und 69, deren letzter uns nicht mehr
¹ Auch mit den Anführungen bei Tacitus ist in dieser Beziehung nicht viel zu machen: ann. I. 69 tradit C. Plinius, Germanicorum bellorum scriptor, stetisse abud Brincibinm pontis laudes et grates reversis legionibus habentem, XIII. 20 Plinius et Cluvius nihil dubitatum de hde Braefecti referunt, XV. 53 comitante Antonia, Claudii Caesaris ülia, ad eliciendum volgi favorem; guod C. Plinius memorat, hist. III. 28 Eormine id ingenium, ut Messalla tradit, an potior auctor sit C. Plinius, gui Antonium incusat, haud facile discreverim.


