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machen ſich leider deutlich genug bemerkbar. Der gute Geiſt ſchreitet aber dennoch im Stillen weiter, und dem aufmerkſamen Beobachter geht, Gott Lob! ſeine Spur nicht verloren, wenn ſie ſich auch zuweilen ſeinem Blicke entzieht.
Allen Denen, die mit mir in den Zügen des obigen Bildes Wahrheit finden, muß es Herzensangelegenheit ſeyn, ihre Kinder zum Heil ihrer ſelbſt und der Menſchheit zu ſelbſtſtändigen Menſchen zu bilden; ihnen widme ich die hier folgenden Andeutungen und Finger⸗ zeige. Mag man auch hier und da mitleidig lächelnd auf ſie herabblicken, und mit dem Zuruf:„Den ſelbſtſtän⸗ „digen Menſchen bildet die Schule der Welt nund das Leben darin,“ die Erziehung des Kindes dazu für eine Thorheit erklären; wir verkennen die Wahr⸗ heit jenes Zurufes nicht, glauben aber doch, in gar man⸗ chem ſelbſtſtändigen oder ſchwankenden Menſchen bedeutende Spuren der Einwirkung ſeiner Erziehung in dieſer Hinſicht nachweiſen zu können: darum zur Sache.
Alle Bildung des Menſchen im Kinde geſchieht durch Erziehung und Untericht; der bei weitem größere Antheil der erſten an der Bildung zur Selbſtſtändigkeit und der Gedanke, daß ich hier zunächſt zu liebenden, eifrig für das Heil ihrer Kinder beſorgten Aeltern ſpreche, läſſt mich hier auf die Erziehung mehr ausſchließlich mein Augenmerk richten. Faſſen wir auſer dem letzten Ziel derſelben zunächſt die näheren Zwecke in's Auge, deren Erreichung zur Annäherung an jenes dient: ſie ſind fol⸗ gende. Die Weckung und Anregung des eigenen Willens(nicht Eigenwillens) im Kinde. Nur der eigene Wille wird frei, nur der freie Wille ſchafft ein kräftiges Wollen, das Selbſthandeln, Selbſt⸗ ſchaffen.; nur ein ſolches gibt der Handlung Kraft


