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rich(Thidrek) von Bern sich eyclisch gruppiert, ist an dem Hofe des Königs Gunnar(dem Gunther des Nibelungenliedes) auch„Folker“ zu finden(im Nibell. kommt er erst, durch Gunthers Boten beschieden, an den Hof Nib. Z. s. 225); Högni(Hagen) und Volker werden als Bluts- freunde vorgeführt(auch davon weiss das Nibell. nichts.) ¹)
Amelungensagen erwähnen den Spielmann Volker mehrfach:
In Dietrichs Flucht wird„her Volker von Alzan“ genannt; er kämpft mit Wolfhart; dabei Berufung auf das Nibelungenlied:
nu habt ir è wol vernomen, si wͤren küene beide. ²)
Desgleichen kämpft er in der Rabenschlacht als„Volker von Alzeije“ auf Ermenrichs, im Rosengarten A an Hagens Seite mit einer goldenen Fiedel auf dem Rücken, bleibt aber am Leben, während er im Rosengarten B, wo er p„ein gige vil gemeit“ auf seinem Schilde trägt, von Ortwin verwundet und erschlagen wird; im Rosen- garten C, wo IIsan, der streitbare Mönch, sein Gegner ist, sagt Diet- rich von Volker:
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„Wer bestèt nuo Volkéèren den üzerwelten degen? der ist in herten stürmen gêen hunderten verwegen. dem ich nuo sinen gelichen nirgent finden kan,
in bestüende dan min bruoder, der starke münch IIsan.“
Von seinem Schilde heisst es:
den schilt begund er fazzen, dô wolt er in die nôt, dar ane stuont ein fidele, diu was von golde rôt.
und:
er truoc an sime schilde ein gige vil gemeit.
Im Rosengarten D kämpft Volker gleichfalls mit der Geige im Schilde.*)— In diesen Rosengartenliedern ist also die Fiedel bereits als Wappenzeichen in den Schild des Helden versetzt und damit in heral- dische Beziehung zu dem Wappen der Stadt Alzei gebracht.
Ausserdem heisst es im letztgenannten Liede zweimal von Volker, dass
¹) Vgl. Döring, Quelle der Niflungasaga in der Thidreksaga, Zeitschr. für d. Phil. II, s. 19.
²) W. Grimm, d. Heldensage 201. ³) W. Grimm, a. a. 0. 212, 247, 249, 252.


