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zeigt ihm die goldenen Spangen, Götlindens, Gabe, und trägt ihm Grüsse an die Markgräfin auf.(337, 4.)„Wollte Gott,“ erwidert Rüediger,„dass Euch die Markgräfin noch mehr geben dürfte; zweifelt nicht daran, dass ich Eure Grüsse meinem lieben Weibe melden werde, wenn ich sie ge- sund wiedersehe.“(337, 5.) In dem nun folgenden Kampfe schlagen sich Gernot und Rüediger gegenseitig die Todeswunde und von des letzteren Mannen bleibt nicht einer am Leben. Als die Nachricht von Rüedigers Tode zu den Hunnen und Amelungen dringt, erhebt sich allenthalben ungeheure Wehhklage, davon Haus und Turm erschallt; Burgunden, Goten und Hun- nen weinen um den edlen Grafen der Ostmark,„den Vater aller Tugen- den“. Dietrich von Bern, der sich bis jetzt vom Kampfe fern gehalten, begehrt den Leichnam zur Totenklage und Bestattung. Auf Wolfharts ungestüme Forderung antwortet Volker höhnisch, dass niemand ihnen den toten Recken holen werde; da liege er drinnen, sie mõchten ihn nur aus dem Hause heraustragen, dann sei es ein voller Dienst.(346, 6.)— Mit trotzigen Reden reizen sich die peiden: Volker wirft den Amelungen Furcht vor; dieser will dem Spielmann, wenn er den Spott nicht lasse, die Saiten gründlich verstimmen(347, 1. 2.), worauf Volker schlagfertig entgegnet, dass er, würden seine Saiten verstimmt, den bplanken Schein am Helme des Gegners trüben müsste(347, 3.); und als Wolfhart wütend auf Volker losstürzen will, spricht dieser spottend zum alten Hildebrand, der jenen zurückhält:„Lass ihn nur los, den Löwen, Meister! er ist so grimmigen Mutes; aber kommt er mir unter die Hand, und hätte er die ganze Welt erschlagen, was ihm von mir geschieht, wird er niemandem mehr sagen.“(347, 4. 5.) Nun springen die riesigen Gotenhelden, voraus Wolfhart, in den Kampf mit den Nibelungen. Der kühne Fiedler macht mit einem Schwertschlag den ungestümen Wölfling straucheln(348, 3.), tötet Sigestab, Dietrichs Neffen(349, 3. 4,), und wird zur Rache hiefür von dem alten Hildebrand angegriffen(„nune sol der videlaere langer niht genesen“ 349, 5.) und erschlagen:
Dô sluog er Volkére, daz im diu helmbant
stuben allenthalben zuo des sales want
von helme unt ouch von schilde, dem küenen spilman. da von der videlaere dô den ende da gewan.(349, 6.)
Passen wir das über das Auftreten Volkers in unserem Liede Ge- sagte zusammen, so zeigt sich, dass der Dichter den Spielmann von seinem ersten Kingreifen in den Gang der Begebenheiten bis zu seinem Ende im Hunnenlande mit den glänzendsten Farben gezeichnet hat. Volker war unstreitig ein Lieblingsheld des Dichters; bei seinem Bilde weilte er mit
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