Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 2. Teil. Das Participium in den homerischen Gedichten
Entstehung
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sichrer ihr Ziel erreichen wird, je mehr in der Auffassung und Verfolgung der Aufgabe Uebereinstimmung Statt findet.

Aus derselben Absicht sind auch in den Formularen der Zeugnisse, durch welche die Schule den Eltern Rechenschaft über das Verhalten ihrer Söhne zu geben hat, einige Abänderungen getroffen worden, durch welche sich das Urtheil der Lehrer im Einzelnen bestimmter herausstellen wird. Diese Zeugnisse werden künftig ausser, wie bisher, zu Ostern und Herbst, auch noch vor Weihnacht ausgetheilt werden. Wir hielten es- besonders nach Einführung der Jahreskurse, für Pflicht, noch einige Monate vor den zu Ostern Statt findenden Versetzungen auf den Stand der Leistungen und Fortschritte der einzelnen Schüler aufmerksam zu machen, um zu rechter Zeit die Gelegenheit zu den darnach etwa nothwendig werdenden Entschliessungen zu geben.

Lange und ernstlich hat sich die Lehrer-Conferenz mit der Frage über die an die Ertheilung des Maturitäts-zeugnisses zu knüpfenden Bedingungen beschäftigt, und dabei sowohl die in den verschiedenen deutschen Staaten bestehenden Einrichtungen, wie die persönlichen Urtheile einsichtsvoller und erfahrener Schulmänner zu Rathe ge- zogen. Obschon wir die Gründe, welche anderswo und namentlich in grösseren Staa- ten, wo die Feststellung einer gemeinsamen Norm für die Leistungen verschiedener Lehranstalten gefordert ist, für die Anwendung der Maturitätsprüfungen sprechen, in ihrer ganzen Bedeutung anerkennen; so glaubten wir unser Streben zunächst dahin richten zu müssen: mit Vermeidung der Schwierigkeiten und Unzuträglichkeiten, welche von dem formellen Examen nicht zu trennen sind, den Zweck eines kräftigen Antriebs zu wissenschaftlichem Eifer und eines möglichst festen Masses für die erlangte Bil- dungsstufe auf einfacherem Wege zu erreichen. Es sind daher mit Genehmigung Eines Hochwürdigen Consistoriums für die Ertheilung des Maturitäts-Zeugnisses für jetzt fol- gende Bestimmungen getroffen:

1. Das Maturitäts-Zeugniss wird nur nach vollständig absolvirtem Gymnasial Kursus, also nach zweijährigem Besuch der ersten Klasse ertheilt.

2. Zu Anfang des letzten Semesters hat der Abiturient dem Director das Thema zu einer freien lateinischen Arbeit zu nennen, welche er nach dessen Billigung und mit seinem Rathe neben den regelmässigen Schularbeiten auszuführen und vier Wochen vor dem Schluss der Schule einzuliefern hat.

3. Auf Grund seiner gesammten Leistungen, so wie seines Betragens und Fleisses, und mit Berücksichtigung der eingelieferten Abgangsarbeit wird das Zeugniss von der Lehrer-Conferenz berathen und festgestellt. In demselben wird ihm äber seine Kennt- nisse in den obligatorischen Unterrichtsfächern des Gymnasiums, so wie für die künf- tigen Theologen im Hebräischen, ein Prädikat nach der fünffachen Stufenfolge ertheilt: 1. Sehr gut. 2. Gut. 3. Genügend. 4. Nicht ganz genügend. 5. Gering. Das niedrigste für die Zuerkennung der Reife erforderliche Mass ist die mittlere Stufe(Nr. 3.) in allen