Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 2. Teil. Das Participium in den homerischen Gedichten
Entstehung
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fänglich angenommene Mass hinaus für die Erweiterung und Vervollständigung des Turngeräthes Sorge zu tragen, so dass zum Frühjahr die neuen Einrichtungon vollstän- dig ausgeführt sein werden. Für die Geneigtheit und Liberalität, mit welcher auch in dieser Hinsicht von den hohen Behörden unsre Wünsche erfüllt sind, sprechen wir den ergebensten Dank aus, und wir glauben darauf die zuversichtliche Hoffnung gründen au dürfen, dass auch dieser Zweig des Gymnasialunterrichtes sich zum Segen unserer Jugend kräftig ausbilden werde.

Eine zweite Anordnung, welche wir aufs dankbarste willkommen geheissen haben, betrifft unsere Schulbibliothek. Ihre Unterhaltung und Vermehrung war bisher nur auf sehr beschränkte und nicht fesstehende Mittel angewiesen. Der zwiefache Grund, welcher die Lehrer-Conferenz zu der Bitte um Abänderung dieses Verhältnisses bewog: sowohl für die wissenschaftlichen Studien der Lehrer die Anschaffung kostspieliger Werke zu erleichtern, als auch auf die Lecture der Schüler aller Klassen durch eine Sammlung bildender und lehrreicher Schrifteu einen heilsamen Einfluss zu üben, hat bei Einem Hochwürdigen Consistorium geneigte Aufnahme und Unterstützung gefunden. Durch hochverehrlichen Rathschluss vom 22. August v. J. sind der Gymnasial-Dibliothek vorerst auf drei Jahre, vom Jahr 1855 anfangend 300 fl. jährlich bewilligt worden. Es wird die angelegentliche und gewissenhafte Sorge der Lehrer-Conferenz sein, die ihr angewiesenen Mittel zur Erreichung der genannten Zwecke bestens zu verwenden. Eine neue von E. Hochw. Consistorium genehmigte Bibliotheks-Ordnung ist bereits in Ausübung gekommen, und nach der gemäss derselben vollzogenen Wahl hat Herr Professor Scholl, der schon früher der Schulbibliothek viele Mühe zugewandt und ihre Aufstellung in dem neuerdings ihr angewiesenen Lokale besorgt hat, die Verwaltung auf die nächsten drei Jahre übernommen.

Wir erfüllen bei dieser Gelegenheit die angenehme Pflicht, mehrere grössere Ge- schenke, welche der Gymnasial-Bibliothek im Laufe des verflossenen Jahres zugegangen sind, in dankbare Erwähnung zu bringen:

Herr Rector Dr. Vömel hat die Güte gehabt, uns sowohl eine reiche Sammlung von Programmen und Gelegenheitsschriften, hauptsächlich pädagogischen, historischen und mathematischen Inhalts, welche nach geschehener Anordnung im Kataloge der Bibliothek verzeichnet sind, wie auch die sämmtlichen Frankfurter GymnasiabProgramme, welche unter seiner Amtsführung vom Jahre 1822 bis 1853 erschienen sind, in zwei Pergamentbänden für unsre Schulbibliothek zu übergeben.

Herr Ferdinand Hirt, Buchhändler in Breslau, geborner Lübecker und dem Unter- zeichneten seit längerer Zeit durch freundschaftliche Beziehungen verbunden, dessen verdienstvolles Streben unter Anderm besonders auf die Förderung bildender Jugend- schriften gerichtet ist, hat uns zu wiederholten Malen durch die Zusendung von mehr als 50 Bänden werthvoller Werke seines umfassenden Verlages erfreut, welche theils