Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 2. Teil. Das Participium in den homerischen Gedichten
Entstehung
Einzelbild herunterladen

à

ferung, sondern ein offenbares Uebergewicht auf Seiten des Zweifels gegen die feste Com- position. Die kurze Note des Schol. zu αοσνQημἀ⁴ͥ ουωνμε 11.: ᷣας οοσ ròο 1⁶ον ναμοα, ddmd Pleddoour dadder sagt nichts anderes, als dass das Wort zdon als unabhängiges Nomen für sich aufzufassen sei, wobei der Singular zu dem part. plur. α⁴οωνπτss eben so distributiv ver- standen werden müsse, wie an der citirten Stelle(K 187.) sich der Dualis Slοowauf den vor- angehenden Plural beziehe. Der Scholiast hat also gegen die Zusammensetzung eben so wohl sein Bedenken, wie Passow im Wörterbuch; wie denn auch der deutliche Gegensatz drει⁵νν ενμ⁴ ονπννες 542 für die Trennung spricht. Zu 9 301. dů⸗rxuror heisst es bei Schol. A B.: Auetror wcœerd ddνναν, d Moni*rαᷣ̈⁴ᷣνπν oudνdo οm v rife duotᷣœoeo, womit also nicht allein die Composition des hier in Rede stehenden Participiums, sondern zugleich die Form Aonberdueroe(X 72) verworfen wird. Dazu kommt, dass das I 375. von keinem Her- ausgeber als Compositum geschriebene iqο πταιαο mgenau derselben Analogie angehört, wührend die Verleitung zur componirten Schreibung in der verwandten, aber durch das Verbaladjectiv ganz anders berechtigten Form Aoniqæros(T31. 2 415. wo auch der syrische Palimpsest nicht trennt) sehr nahe lag. Und selbst die Composition dieser und ähnlicher Verbaladjectiven wurde nicht von allen Grammatikern unbedingt zugegeben. Gegen die Verbindung zοεααιαοοντονεν(G 527.), die Aristarch empfahl, wird von Andern der Einwand erhoben, dass die verlängerte Dativform(æroedaw) die Composition nicht gestatte: oudfrore dorues eεrreraαεντ αάα ἀςωνν σωeea. Eineg ot rouro dsνπιε, ilor öri παοανοωνω τε νασσα qoohroue œard ddεdιυν eαωeννανεέων. d22νꝗ Ʒμόά εεααeεπασεσν ν doσεdνσεέαοο Wenn der Scholiast bei dieser Gelegenheit auch für 70. oαααᷣνναœ zusammenzuschreiben empfiehlt, überein- stimmend mit dem Schol. zu dieser Stelle: ò† νν νασιαεεονασαά, so können wir freilich für das Participium dieselbe Analogie nicht anerkennen und es nur billigen, dass Bekker und nach ihm die neueren Herausgeber die Composition aufgelöst haben. Aber auch an diesen, wie an den früheren Beispielen sieht man, wie wenig von einer festen Ueberlieferung in diesen Formen die Rede sein kann. Ja bei mehreren der oben angeführten angeblichen Composita findet nicht einmal in unsern sorgfaltigsten Ausgaben Uebereinstimmung der Schreibart mit sich selbst statt. Während Bekker, so viel ich sehe, sonst überall uνααεooo zusammen- schreibt, lesen wir? 285. bei ihm und bei Fäsi, der ihm auch in solchen Abweichungen zu folgen pflegt: ol ν ες Aμς οQQ⁸2ν ε αομεᷣεννν oeκds. Noch schwankender steht es mit dem verwand- ten euraterdon, welches Bekker in der Ilias(B 648. Z 370. 415. 497. A 769. u. s. w.) immer als Compositum, in der Odyssee, ausser 400, wohl immer in zwei Worten schreibt( 574. e 28. 85. 275. 387. 30. v 371. 242. 387. 262.), wozu noch die an sich gegen die Com- position beweisende Stelle(d 96. olzor at εαἀνάα auerdorra) hinzukommt: nicht minder lässt Bekker das Lemma in dem Scholion zu Z 370.(wo er im Texte eutyaterdorrag hat) getrennt: d raierdortag, und sieht ohne Zweifel als Stütze dieser Schreibart die Bemerkung des Schol. A. an: duri roĩ εd αοαεονs. Dagegen ist es sehr begreiflich, dass die Form eveæriue- ros überall in der Ilias und der Odyssee nur als Compositum geschrieben wird, da das ein-