Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 2. Teil. Das Participium in den homerischen Gedichten
Entstehung
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kommen; was aber als das Wesentliche fest zu halten ist, das ist der ursprünglich intransi- tive und von einer Thatsche ausgehende Sinn des Participiums 0*A6,eug.

Fragen wir, warum im Allgemeinen in der homerischen Sprache der attributive Ge- brauch aoristischer Participien beschränkter ist, als in der späteren Prosa und Poesie, so ist ein Hauptgrund in der noch mangelhaften und noch nicht zu den bestimmten Functionen, wie in der Folgezeit, ausgebildeten VYerwendung des Artikels zu erkennen. Jener weit- reichende Fall, wo in dem späteren griechischen Sprachgebrauch der Artikel gerade die attri- butive Kraft des Participiums in der Weise fixirt, dass dadurch auf bekannte Umstände zu- rückgewiesen wird, ein Fall, der seiner Natur nach am häufigsten im Aoristus auftreten wird, ist der homerischen Sprache noch fremd. Wir erinnern nur an allgemein bekannte Beispiele: ³ ou στοσασεαπηπννσσαάην&ν Tooo ors fyaxuε‿αμoros rax(Soph. Electr. 1.) oëror(Ons Haiod) ei oi oudueres d*orοvtne En(Herod. 2, 53.) oux iuiαa dνναρ ad αμεοο⁹ ri ννιεοασďα νυμυmνεα νοοο(Thuc. 1, 23.) fr d*νvu rauινν eiα Ieiuοςο(Thuc. 8S, 68.). Keine dieser ähnliche Ausdrucksweise findet sich im Homer. Die wenigen Fülle, in welchen der Artikel mit Participien verbunden erscheint, gehören sämmtlich unter den von Krüger Gr. Gr.§ 50, 4. beschriebenen Sprachgebrauch, nach welchemParticipia mit dem Artikel häufig in generischer Bedeutun g stehen. Es sind diese: A 70 de fon rär' 66εα τ⁴‧ τ* εασεεενια απο⁴ ν&dντα. I 138(Vgl. 255) r σ νε u‿cdνr, gln enliſop änocrig. I 320. x⁴ϑάκνν b⁴⁴νς ν αν deον⁴ε duo ε τε τπ‿ Sooνας. 262. ꝙfdvet d& re ad ν dοrra. 325. 6 ½,ει α⁵ςαεις εα ⸗ν rou†ovta doueteh. 17 663. aτdο ο νεε dæœσd† oigeras A,-νμσι e2o*, und 762. G Aιν vuπασασnν μέeα ‿οεμα⁸ν uανανοινεσνηνινν iενε αε⁵οων), welchem das 704. folgende dννν àέε μυηανέ̈εν νναάννεςσ μι³σσονσ EOnzey ganz parallel steht. Alle diese Participia erhalten nicht durch den Artikel, wie in den oben angeführten Beispielen aus späteren Schriftstellern, eine Beschränkung auf einen bestimmten Fall, sondern sie würden vielmehr meistens die Umschreibung durch das Relativum mit dr, den Ausdruck des Unbestimmten und Allgemeinen, zulassen. Anderer Art sind allerdings die Fälle 0 37 und«e 185. i-ε / ε α‿d ανα 0dααeνς εuοσς ανειοινειν Qασ / Nνσεεσ⁶νμνω ετειμꝙνς doo und 687. Geio ε Sο? να το τͥοα dofev droua aldeg o1 uετ⁴σαισννε 2εέαεεειμαμανο wo ich beide Male den Artikel nicht als die Einführung des Attributs, sondern in pronominaler Wirkung als mit Nachdruck in die Ferne weisend fassen möchte. 1 144. endlich, an der einzigen Stelle, wie es scheint, wo der Artikel in der Odyssee sich mit dem Participium verbindet: alr, ärar ς νεν με dαpoim Td dra, bezeichnet er vielmehr den prädicativen Accusativ des Satzes, aber in der prägnanten Weise, für de n, der ich wirklich bin; worin schon das spä- tere 1 6*, 6g dνασ anklingt.

Wenn also, wie aus algemeinen Gründen zu vermuthen war, und wie durch die Be- obachtung bestätigt wird, für den Ausdruck der Zuständlichkeit und der habituellen Be- schaffenheit, der im attributiven Participium vornehmlich seinen Sitz hat, die participia prae- sentis und perfecti im homerischen Sprachgebrauch bei weitem überwiegend verwandt