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„ activ erklärt werden, und so brauchten auch die Tragiker überall das Wort“, hat meines Wissens geringe Modificationen, aber nirgends wesentlichen Widerspruch gefunden. Butt- mann erklärt in der Hauptsache eben so; nur dass er auch die„eigentliche passive Be- deutung unglücklich“ für einige Fälle z. B. 273. gelten lässt. Nitzsch(zur Od. d 92.) erkennt die active Bedeutung an, findet aber das Eigenthümliche des Wortes, worin es sich von dlode unterscheidet, darin:„dass es nicht bloss objectiv die schädliche Kraft oder Wir- kung als Eigenschaft bezeichnet, sondern immer mit einem ⁷0, d. h. zu einem Gefühls- ausdruck gebraucht wird, ein gefühltes Urtheil ausspricht.“ So fein und richtig diese letzte Bemerkung ist, so glaube ich doch, nach der genauen und vollständigen Beobachtung des homerischen Participial-⸗Gebrauchs, gegen diese, wie gegen alle anderen Autoritäten be- haupten zu dürfen, dass das part. aor. 2. med. von 6lα weder active, noch adjectivische Bedeutung in der bisher angenommenen Weise haben kann. Vergleichen wir sämmtliche Stellen, in denen im Homer ouldueros vorkommt: ℳ 2. uifnte— ouloueene E 876. Ares zum Zeus: d pdo renes dqοork vouonv, otlouern(von der Athene); 92. und h 97. 66 1 oulομεν⁹ dA⁶νοοο(von der Klytaemnestra). 1 410. A*½α—,„ra ⁴ν oνoαμᷣen dν(ebenfalls); T 92. ot⁴ßᷣa Aade durderne, Arn,, adrras dcral, ouloutern 84 und e 484. ouldusve(zor- nige Anrede) 344. e 287. 474. fpex' ouloutene„αεοσος π⁴6οο ε᷑*οισν,„aorttοα bς εασπιν drοsννασι μεηναα̈νᷣν, oudoetenr, pæœr 4Oς eirenc upoife oulouten* 394. †douavor oilduεo» A 555.(Odysseus zum Aias) orn de' εεναde oudνo ϑασανν εππ0ꝓασασι εαμιν—⁷⁶dou eirenx rurνν oulo- utror und— 273. die Worte der Penelope: tE ᷣœrat, öre* σꝓσνꝓνεο⁴ε ⁴νμο deriνονπ⁷σεει οοtens 4⁴⁵έν σ e Zeus 61 or danuoæ; so wird man, mit Ausnahme der letzten Stelle, die Butt- mann mit Recht davon ausscheidet, zwar den Begriff der verderblichen, unheilvollen Wir- kung vorherschend finden, überall aber auch, was Nitzsch durch das ονσ bezeichnet, die Hindeutung auf den Einfluss einer feindlich verderblichen Macht fühlen, die über die Per- sonen und Gegenstände Gewalt hat: dusselbe etwa, was wir in dem Worte unselig empfinden. Gerade dem entgegen steht das freilich nur einmal im Homer vorkommende 6riiενοο 33. 401⁴ε ει Ʒσοst eirc, deiueros, d. h. gesegnet, und darum auch Heil bringend. Nun aber sind gerade diese beiden medialen Aoriste von ινυι und drtenur in den ent- sprechenden Formen die eigentlichsten, zur stehenden Formel gewordenen Ausdrücke des Fluches undSegens: ö⁷‧„dœο und dννασο(auch im Homer* 68) oder: unj uν drαεαανν‧* doœtos, 2i dερεε εοσα, dodον(Soph. Oed. R. 644). Auf diese Formeln des Segens und Fluches muss nach meiner Ueberzeugung die Bedeutung beider Participia zurückgeführt werden: der, an dem der Wunsch öνααιο erfüllt ist, bleibt dνμεοο, ⁴⁶ᷣεεos(oder episch 0110 ¼ ενοε) derjenige, an dem sich das öνQ QXꝑUcvVollzogen hat. Es ist also in der vollen Geltung des aor. 2. med. der vom Fluche getroffene, verfluchte; es bezeichnet den einmal von der Macht des Verderbens ergriffenen, von dem eben darum auch auf Andere Unheil ausgeht; ganz eigentlich unser verwünscht oder verflucht; weil aber beide Worte einen unedlen
Nebensinn erhalten haben, wird man durch unselig der wahren Bedeutung am nächsten 3


