Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 2. Teil. Das Participium in den homerischen Gedichten
Entstehung
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andere Bewandtniss. Auch bei ihnen ist der Ursprung aus dem Participium nicht zu be- zweifeln; aber es sind Ausdrücke aus dem täglichen Leben, vielleicht aus einem techni- schen Sprachgebrauch, bei dem man sich leicht eine bequeme Ellipse erlaubt, selbst ohne sich immer ihrer bestimmten Ergänzung bewusst zu sein. Die offene Halle an der uli, welche der Frühsonne freien Zutritt liess, erhielt sehr natürlich die Benennung der sonnen- beschienenen und durchglühten(ura‿uσοen o ror Aior), zu welcher die will- kommene Kühlung der ueeνάαρᷣα dderra in passendem Gegensatz steht. Die kräftigen Sehnen, von denen man bei Menschen und Thieren die Spannkraft des Körpers abhängig sah, er- hielten mit Recht die Bezeichnung der spannenden, rérorres⁵), und der Zimmermann nannte die sich im First begegnenden und wohl in einander gefugten Sparren des Daches(rous te Aurde foœoe r4rrν, duαos uννdoto Sia driνμα diεerνν. Ir 712.) dueiovres, doxot uεναeνα daAœασ πσdmlmroudœt doοre SœordCein nr doq. Schol. zu d. St. Bei keinem der drei Aus- drücke wird es gerathen sein, ein bestimmtes Substantiv zu ergänzen; es gehört zu der populären Redeweise, nach einem allgemeinen Gefühle die Vorstellung von etwas Persön- lichem in das Leblose hinein zu tragen, und gerade diesem Bedürfniss dient das Participium auf seiner rein nominalen Stufe am besten.

Ob zu den aus Participien entstandenen Substantiven der homerischen Sprache auch das Wort elauen, zu zäühlen ist(an den beiden Stellen 483. i*νκνέιοοσ ⁶ε, i 6d⁴ ενεν εiωναεν⁹ eos uεeννα⁴αοο ανmνκν und 0 631. Soudtν ai d εν εiaαμνᷣ ε ãεoςν uεκeν⁴αοο νεμμοντασαι), könnte nach Buttmann's Erklärungsversuch(Lexil. 2. S. 23. 24.) zweifelhaft erscheinen: er will es mit dem Adjectiv εν(E 36.&n derrt 2uᷣανμ⁴edοσρν, auig, auumgeben, und durch das- selbe mit einem verschollenen Nomen ito von verwandter Bedeutung in Beziehung setzen. Offenbar hat ihn, und mit gutem Grunde, gegen die participiale Ableitung die herkömmliche, seinem grammatischen Sinne widerstrebende Zurückführung des Wortes auf uwN gestimmt, welche man höchst unpassend, wie er richtig bemerkt, durch die Form eiærai der 3. p. pl., deren seinen organischen Ursprung hat, zu stützen suchte. Auch wir halten sie für völlig verfehlt, obgleich der Schol. A. sie durch einen andern künstlich angelegten Apparat vertheidigt: péyore dad roν u‿lεeν, 6 buldde rdro, elta zurd deeννανν roũ eig& zdνα 4aναιε ιιν εαένπν⁷,ſ dyn d œurd ‿εονασσιν roıι εiανααααεν). Allein grössere Beachtung verdient ohne Zweifel die erste Hälfte dieses Scholions: y sicuεrsf: ναη̈ ςρσ νααν ⁵πσσναε

¹) rérorrtg Klour t droε‿αeα τννν μυν⁶⁸ν, dd. d pfrorrcs t derdoeiς ulduνεμι. Schol. ad F 478. rich- tiger als rerdukra verku. Schol. ad E 307.

*) Sollte selbst Theocritus 13, 40. den von den neuern Herausgebern aufgenommnen Ausdruck: αέαeκα dr r(Meineke: xιυοτν) mit Beziehung auf diese Ableitung der edlauerr, das 25, 16. bei ihm sich findet, gewählt haben, so könnte uns das doch nicht für eine in sich selbst unmögliche Ansicht bestimmen. Allein jene Lesart ist nicht so gesichert, wie es auch Lobeck(Paralipomm. p. 349. u. Technol. verbb. p. 194.) anzunehmen scheint. Die ältesten Ausgaben und, wie es scheint, auch die meisten Handschriften haben: edlste εeν ν⁴αoν od. riorg, was recht wohl zu unsrer Erklärung des ekauery stimmen würde.

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