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Fremden besucht werden, zur Freude des Mr. Marriott, darf ich wohl im Hinblick autf seine herzlichen Begrüssungsworte sagen.
Im Anschluss hieran gestatte ich mir einiges von den Ergebnissen meiner Be- obachtungen auf dem Gebiete der englischen Lautlehre mitzuteilen und bemerke dabei, dass demselben zahlreiche Notizen, die ich in den Vorlesungen von etwa 12 Herren ge- macht habe, zu Grunde liegen.
1. In Wörtern wie year, hear, here, clear, appear, inferior, superior, fear, pe- riod u. s. w. wurde der von Dr. Sw. mit i(A New. Engl. Gram.§ 868) be- zeichnete Laut gesprochen wie ce oder ice. Herr Dr. Sw. machte eine diesbezügliche Bemerkung betr. year und hear und fügte hinzu, er glaube, dass diese Aussprache durchdringe. Ich glaube, diese Aussprache überall vor r gehört zu haben.
2. Dieselbe Neigung zu offener Aussprache vorr fand ich bei ur(Sw.§ 868) in Wörtern wie cure, pure, curious, Europe, endure, secure, security u. s. W. offenbar nach dem Muster von sure.
3. Ich gewahrte ein Schwanken zwischen aa und à in past, last, command, France;
4. ein Schwanken zwischen ei und ei, letzteres hörte ich stets in— ation, 2. B. combination.
5. In Wörtern wie object, subject, suggest, adventure wurde öfters das halb- vokalische j statt des Reibelautes gesprochen.
6. Ich hatte den Eindruck, dass s nach stimmhaften Konsonanten und Vokalen oft stimmlos gesprochen wurde, z. B. in minds, towns, sides, ailities, während dieselben Herren deutlich z aussprachen in is, his.
7. Ich hatte, vielleicht als Mitteldeutscher, das Gefühl, dass b und p, d und t, g und k sich deutlicher durch den Grad der Explosion als durch Dasein und Fehlen des summenden Tones unterschieden.
Nun noch einige Worte über das, was Oxford und Umgebung für unsere Zwecke zu bieten vermögen.
Oxford ist eine in vieler Beziehung einladende Stadt. Keine Fabrikschorn- steine, aber herrliche Rasen und schattige Anlagen! Die Stadt ist reich an schönen öffentlichen Gebäuden(Colleges, Museen, die Bodleian Library, Kirchen u. s. w.). Sie hat auch manches aufzuweisen, das mit der englischen Geschichte, insbesondere der Re- formation(Cranmer), der 1I. Revolution und der Restauration eng verknüpft ist. Den Besuchern des Meetings ist es ein Leichtes, sich ein klares Bild der englischen Universi- tätsverhältnisse zu verschaffen. Wer sich für die Sache besonders interessiert, lese„The Student’s Handbook to the University and Colleges of Oxford“.
Auf den herrlichen Spielplätzen der Colleges konnte man in freien Stunden einem Cricketmatch, das eine Woche hindurch währte, beiwohnen. Dieses Spiel, das viel


