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eignet sei, ihre häuslichen Pflichten zu erfüllen. Die geistige Atmosphäre sei eine andere geworden.„Die grossen Mädchenschulen“, erklärte Miss M.,„lehren Mut, Wahrhaſtigkeit, Treue, Gemeinsinn und verleihen Verantwortlichkeit als Hauptlohn für erfüllte Pflicht. (Beifall.) Diese Schulen fahren fort zu lehren, erweitern das Interesse der Frauen an dem Leben, rüsten sie aus für ihre Mutterpflichten und, wenn nöõtig, für den Broterwerb sowohl für sich als für ihre Angehörigen und für Werke der Barmherzigkeit. Aber wir Frauen brauchen weitere Unterstützung; wir bedurfen das Verständnis und die Sympathien des ganzen Landes. Wir haben weitere Stiftungen nõtig, damit strebsame Frauen ihre Studien weiter betreiben können als Fellow an einem College oder als travelling students an solchen. Die Bewegung bedarf neuer Kräfte, die sich in den Dienst der guten Sache stellen, die gewillt und bereit sind, die Leidenschaft für Vergnügen, Luxus und Geld aufzugeben, und die beweisen, dass sie tief fühlen, klar denken und gute Früchte tragen.“— Diesem Berichte möchte ich noch hinzufügen, dass in der Education Cons. Miss Pearson, eine der ersten Führerinnen, lebhaft Klage darüber führte, dass die auf der Universität ausgebildeten Damen schwer geeignete Stellungen finden. Hierauf entgegnete Mr. Marriott, dies rühre daher, dass sich alles auf das höhere Schulfach werfe. Er gebe den Rat, sich mehr als bisher dem Elementarschulwesen zuzuwenden, wo nicht nur Raum, sondern auch gute Bezahlung zu finden sei.
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Am Schlusse dieses Kapitels gebe ich noch einen Bericht über eine Konferenz, abgehalten von Vertretern der Genossenschaften Südenglands. Die englischen Genossen- schaſten beschäftigen sich grundsätzlich nicht nur mit rein wirtschaftlichen Angelegenheiten, sondern auch mit dem Volksbildungswesen. Zahlreiche Vertreter der„southern section of the Co-operative Union“ waren in Oxford zusammengekommen, um über Fragen des Bildungswesens zu verhandeln.
Es kam zunächst ein Bericht, verfasst von Mr. Owen, Fellow of Pembroke College, zur Vorlesung, in dem die Frage beantwortet wurde: Was können die Genossen- schaften in Bezug auf Erziehung thun?
Der Referent liess das bestehende Schulwesen ausser Acht und behandelte die Frage hauptsächlich in Rücksicht auf die arbeitenden Klassen. Auch hielt Mr. Owen es nicht für die Pflicht der Co-op. Soc., einzelnen eine bessere technische Ausbildung zu ver- schaffen, damit diese sich wirtschaftlich und social emporarbeiten können, da die Ge- nossenschaften ein Interesse nur an der Förderung derjenigen Art der Erziehung hätten, die das Wohl der arbeitenden Klassen als Ziel und Ergebnis hat. Nach Ansicht des Referenten ist es chimärisch, die ganze Masse des Volkes auf einmal erreichen zu wollen, daher könne man nur nach gewissen Mustern arbeiten und diese Fomrisscrrrassen zu Ka- nälen machen, durch welche man die übrigen erreichen könne.
Mr. Owen führte lebhaft Klage über die Lauheit der Genosschschaften. Es gebe zu wenig opferwillige Leute, und in den unteren Volksklassen bestehe zu wenig Verlangen nach besserer Bildung. Daher seien die Fortschritte zu gering. Von den 130 Centren(Univ. Ext.) seien nur 4 von Genossenschaften gegründet worden. Diese seien


