Aufsatz 
Die Realien in dem altfranzösischen Epos "Raoul de Cambrai" / W. Kalbfleisch
Entstehung
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Marderfelle¹) zur Herstellung des peligon verwandt. Über den pelicon zieht die Dame den seidenen Bliaut²). Einmal wird eine leichtere Kleidung(robe) erwähnt. Sie reicht bis zu den Füssen. Lutice muss ihre robe schürzen, als sie ins Kloster flieht). Identisch mit der robe ist ein anderes Obergewand(paile), das Heluis trägt, als sie an die Bahre ihres Bräutigams eilt*). Als letztes Kleidungsstück legt die Dame den Mantel(mantel) an. Er ist mit Pelz besetzt) und mit kostbaren Zieraten reich geschmückt). Er wird durch Spangen über der Brust zusammengehaltens). Über die Hände zieht die Dame Handschuhe*).

Was den Kopfputz angeht, so erfahren wir nur, dass Lutice Zöpfe trägt ¹⁰). Von sonstigem Schmuck der Frau werden Ringe erwähnt, die Lutice an den Fingern hat ¹¹). Im übrigen hält sich der Dichter bei der Schilderung von Kleidung und Schmuck nicht lange auf.

VII. Speise und Trank.

Vor der Mahlzeit werden die Hände gewaschen ¹²). Hierauf setzt man sich an die mit Tüchern ¹³)

¹1)Goules de martre, ne vos vuel plus porter. 6227. ²) Dame A. o le simple viaire Avoit vestu une pelice vaire. 1017. ³) Lors a vestu.j. peliçon d'ermine, Et par deseur.j. ver bliaut de siie. 5566. ¹) La jantil dame fu formant effraée: La robe a escorcie et levée. 8495. ) Cele pucele fu richement vestie Et afublée d'un paile de Pavie. 3659.) La dame prennent au chier mantel d'ermine. 7248.) Sain- glant en ot son hermine delgiet Et son mentel a fin or entailliet. 6257. ⁸³) La dame l'oit, molt en fu esjoie. Elle desfuble son mantel d'An- marie. 8180.) La dame l'a a son gant asené. 3700. ¹⁰) Par ces espaules ot jetée sa crine Qe ele avoit bele et blonde et trecie. 5569. 1¹¹) Dist la pucele:Merci, biax sire rois. N'a encor gaires qe B. li cortois M'a espousée; les aniax ai es dois. 6165. ¹²) L'aigue demandent li chevalier vaillant, Et par les tables s'asient maintenant. 358. II pre- nent l'eve et au maingier s'asirent. 7250. ¹³) Les napes metent ser- gant et despencier. 1920.