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ausgehen müſſen, wo über ein noch ganz rohes Volk eine kleine Anzahl ei⸗ nes gebildeten bildend herrſcht und den Trieb des Wiſſens erſt in jenem er⸗ wecken will.“ Doch glaubt der Verf. in der gegenwärtigen Zuſammenſtel⸗ lung der Gegenſtände dem Geiſte jener herrlichen Gelegenheitsſchrift nicht zu widerſprechen, da ja doch auch jene, zunächſt um einer öffentlichen vom Staate zu begründenden Anſtalt willen geſchrieben, nur auf öffentliche Anſtalten zielt, aus denen für alle Folgezeit das Homeriſche„wir rühmen uns beſſer zu ſeyn, als die Väter!“ nie mit Wahrheit und Recht hervor⸗ klinge; ſo nehmlich, daß die Mehrzahl der darin Gebildeten, dankbar für die durch die Volksväter genoſſene, gute, öffentliche Leitung, bey allem Fortſchreiten nie auf ſie anwende dieſes ſchlimme Wort.
Noch werde nun der Gegenſtand, der bisher mehr auf vergleichendem Gebiete berührt wurde, etwas näher ſeiner innern Natur nach und mit ei⸗ nigen Beziehungen auf Gymnaſien kürzlich in's Auge geſaßt.
Die Schule, im engeren und weiteren Sinne, will vereinte, meiſtens jugendliche Kräfte zu freyer ſelbſtſtändiger Wirkſamkeit für vereinte ewige Zwecke durch die einfachſten, naturgemäßeſten Mittel vorbilden. Darum iſt ſie, ſind gleich ihre Zwecke ewige und gemeinſame, doch wohl eingedenk, daß immer nur Ein brauchbarer Augenblick nach dem andern aus der tie⸗ fen ſtillen Ewigkeit in den lauten Zeitenſtrom auftauchet, und daß nur enge der Raum iſt, der des Menſchen Eigenthümlichkeit umſchließet; daß alſo dieſe Eigenthümlichkeiten in der nächſten Zeit und dem nächſten Rautne(der Menſch, das Haus, die Stadt, das Vaterland) die bleibend nahen und nächſten und dringendſten, nicht letzten und umfaſſendſten Ziele der Schul⸗ bildung ſind; und daß darum jeder Erzieher, hat er auch noch ſo rein das überall ewig Allgemeinſte aufgefaßt, doch um ſo weniger ſeiner Aufgabe Ge⸗ nüge leiſtet, je weniger er den Geiſt und die Bedürfniſſe ſeiner Zeit
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