Aufsatz 
Über eine neue Entstehungsart mehrerer Metallothion- und Hydrothionmetall-Arten, entdeckt und untersucht / Wilhelm Zimmermann
Entstehung
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blauen Staub auf den Flügeln des Pfauenaug Falters(P. N. G. 1o. Limn.) ſich vergleichen läßt; ſo ſtellt ſich jenes vielmehr, als ein Laſur⸗ blauer Firnis dar. 5.

c) Steigt die Erhitzung des Plattenpaars auf etwa 90,60R: bis zum Erweichen des Schwefels ſo haben, wie nach dem Erkalten beobachtet wird, beyde Körper ihre bisherigen Rollen, gewechſelt; denn nun iſt die Schwefelfläche blau, das Kupfer frei. Auch hier nicht die tiefe Haltung im Indig..

d) Durch das Zuſammenreiben beider Körper, am leichteſten durch Schwefelſtaub an glänzender Kupferebene, erdunkelt die letztere zwar eben⸗ falls ſchnell, aber die Bildung jenes Blaudunkels, ſchreitet gleicherweiſe nicht über das Cyanenblau, und klingt an das Braunblane, nicht ſelten an.(So läßt ſich mit einem Stück Schwefel, auf dem reinen Kupfer, gleichſam ſchreiben.) 1 3

e) Berühren ſich Silber und Schwefel auf die angeführten Weiſen, in der Kälte, gelinden Wärme,(30 600K:), Schmelzhitze des Schwe⸗ fels, oder durch Reibung, ſo ſtellt ſich eine ähnliche Einwirkung dar. An, Stärke und Lebhaftigkeit, nicht viel dem Kupfer nachſtehend. Der Farben⸗ wechſel jedoch, unterbleibt. Die an dem Silber, oder am Schwefel(bei deſſen Schmelzanfängen) erſcheinende dunkle Maſſe, iſt mehr, oder weni ger, perlgrau.

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f) Beträchtlich langſamer, und ohne Farken Farbenwechſel, wirkt in der Kälte, die Schwefelfläche auf den Spiegel des Queckſilbers⸗ Nach ei⸗ nem Durchgang vom Gelben ꝛc. aus, erſcheint die Oberfläche in ſtrahligen Falten, und zuletzt, bei einem Anklange ans Blaue, beinahe in der Schwärze des dunkeln Schwefelqueckſilberoxides(mineraliſchen Mohrs).

Daß durch Zuſammenreibung des Schwefels und Queckfilbers, Shnhne . da