Aufsatz 
Über eine neue Entstehungsart mehrerer Metallothion- und Hydrothionmetall-Arten, entdeckt und untersucht / Wilhelm Zimmermann
Entstehung
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So wechſeln im Kreislauf die Anklänge an Licht und Schatten fort; bis ſie zuletzt bei aufhörender Einwirkung der Platten, im tiefſten Blau verlöſchen. Dieſe, in verſchiedenen Zeiten ſich regelmäſſig folgenden, Farben, ſprechen noch durch das Dunkel der Kupſerſche an, wenn man ſie dem Licht entgegen wendet.

Wird in einfachem Paar, die Schwefelfläche an Geöße von der Ku⸗ pferplatte übertroffen, ſo nimmt man auf den unbedeckten Stellen der letz⸗ teren, die minder tiefen Farbenwechſel wahr. In immer weiteren Kreiſen, ſcheinen die früheren Farben, die ſpäter hereinſchattenden, gleichſam zu fliehen. Sie dringen zum Rande, und über denſelben zur entgegengeſetz⸗ ten Seite, ſo daß allmählig auch dieſe ſich in Purpur röthet, ergrünt, zuletzt erdunkelt. 3

Eine ſo beſtimmte und ſtark eingreifende Wirkung des Schwefels, auf das Kupfer, erfolgt unabhängig von Größe, Zahl und Abſchließung (Iſolirung) der Flächen, nur daß ſie im mehrfachen Schichtenverband, mit größerer Macht erſcheint..

b) Schneller tritt die Erſcheinung der dunklen Maſſe ein, wenn man die leuchtende Kupferfläche, dicht mit Schwefelſtaub beſtreut. Im Um⸗ tauſch der Zerkleinung, ſchwärzt ſich der glänzende Kupferſtaub, auf der glat⸗ ten Schwefelfläche, ohngefähr in derſelben Zeitkürze. In beyden Fällen, kann, durch dieſe Form gehemmt, die Farbenfolge minder deutlich ſich be⸗ währen. Sanfte Erwärmung des Plattenpaars, beſchleunigt deſſen Wirkung. Bey raſcherer Hitze, zieht ſchrell das Farbenſpiel, durch Licht und Schat⸗ ten ſchwebend, ſiber das Metall, und dieſer Verſuch eignet ſich beſonders, für den Lehrvortrag der Naturkunde, da er fo klar und ebenmäßig verläuft.

Das hierdurch zuletzt herandunkelnde Blau, wird von dem in der Kälte allmählig erzeugten, an Tiefe überboten. Wenn dieſesdem ſchwarz⸗ B vlauen