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licher Stoff, durch deſſen zweckmäſſige Entwickelung der Lehrer gewiß ſo auf das Gemüth ſeiner Schüler wirken wird, daß es auch in den Finſter⸗ niſſen des Lebens und in der Nacht des Grabes Licht und Freude entdeckt.
Nachdem nun, namentlich an einzelnen Männern, gezeigt worden iſt, wie weit es der Menſch durch harmoniſche Ausbildung ſeiner Kräfte zu beingen vermöge, gehe man zu der Lehre von deſſen Beſtimmung, nach ſitt⸗ licher Vollkommenheit, und einer ſeiner moraliſchen Würde entſprechenden Glückſeeligkeit zu ſtreben, über. Zwar verliert der Menſch oft dieſes Ziel aus den Augen und vergißt ſeine Würde als Menſch. Auf dieſe Weiſe veihe man hieran die Lehre von der Beſſerung des Fehlenden, die mit dem herrlichen Gleichniß, von dem verlornen und wieder gefundenen Sohne, eröffnet werden muß. Man zeige, daßß der Menſch nicht immer ſeine Pfiicht erfüllt, ſondern ihr oft gerade zu entgegen handelt, zeige, wie er oft verſucht wird zum Böſen, wie dieſe Verſuchung ſelbſt aber noch keine Sünde ſey, ſondern daß erſt die wirkliche Begehung des Böſen dazu ge⸗ vechnet werden müſſe, und wie im Fall einer Uebertretung der Menſch ſei⸗ uen Fehler bereuen und durch fortgeſetzte Uebung der Pflicht wieder gut machen ſoll.—
Den folgenden Abſchnitt nehme eine Darſtellung des Lebens und Wir⸗ kens Jeſu ein, worüber ſich der Lehrer jetzt weitläuftiger verbreiten muß, als beym erſten Curſus geſchehen iſt. Vielfache Benutzung der Nachrichten, die uns die Evangelien liefern, iſt hier beſonders zu empfehlen. Den Schluß machen einige Bemerkungen über ſeine Verdienſte um die Menſch⸗ heit durch Lehre, Beyſpiel und Tod. 4
An den Vortrag dieſes Abſchnittes reihe man die Lehre von der Un⸗
ſterblichkeit, die der Faſſungskraft der Kinder am angemeſſenſten durch die 5 2 Be⸗


