— 75— „ches Ideal ſein Werk realiſiren „ſoll? auf welche Weiſe dieß geſchehen „koͤnne? beſonders wle es geſchehen koͤnne. „ mit Benutzung der vorhandnen verſchieden⸗ „artigen Materialien? wie die Hinderniſſe „am leichteſten und unſchaͤdlichſten entfernt „ werden koͤnnen, die ſeinem Vorhaben im „Wege ſtehn, und darin treten koͤnnen und „ werden?— Aber wohin wuͤrde das Ganze „gelangen, wenn jeder Einzelne eine ideali⸗ „ſche Kirche traͤumen darf? Eine und dieſelbe „JIdee kann in tauſendfachen, mehr oder min⸗ „der vollkommnen Formen erſcheinen. Tau⸗ „ſendfache Formen... wo bliebe die Ein⸗ „heit der Geſammtheit?“
Eben in der Einheit der Geſammt⸗ heit, in der Obrigkeit! Nur dieſe ordnet veredeltere Einrichtungen an, und ihre ſpecielle, durch ſie von Allen, und fuͤr Alle gebildete Form muß bey den Buͤrgern darum Beyfall finden, weil die Obrigkeit nur der repraͤſentantiſche Eine Wille der Geſammtheit iſt, und weil alſo jeder, in der veredelteren Einrichtung der Obrigkeit die Norm der Orthodoxie, das Band des Katholicismus,(aus Einheit der ver⸗ edelteren Geſammtheit hervorge⸗ gangen,)) erkennt. Der Einzelne muß dem⸗
nach


