weil nullnm opus humanum perfectum, ſein Ideal unrealiſirt bleibt. Soll er es aber
deswegen nicht wagen ſeinen Traumpallaſt
den Sinnen wenigſtens durch Zeichnung
naͤher zu ruͤcken? oder ſoll er, wird er berech⸗
tigt zum Bauen, von verſchiedenartigen al⸗
ten Gebaͤuden die Steine losbrechen und
ohne Modif ication ſo wieder fuͤr das
Eine zuſammen ſetzen, wie jeder am beſten zum andern paßt? Wie viele nuͤtzliche und nothwendige Steine moͤchten dann nicht paſſen und, wuͤrden ſie dennoch eingezwaͤngt, zerſtoͤrende Luͤcken verurſachen? wie viele min⸗ der dauerhafte moͤchten in das Ganze ein⸗ ſchleichen, blos weil ihre precaͤre Form paſ⸗ ſend iſt? Und das Werk ſelbſt, von unten herauf durch Zufall zuſammengefuͤgt,— nicht als ob der Baumeiſter von oben her⸗ ab bauen muͤſſe!— das Werk ſelbſt.... haͤnderingend wuͤrde der davor ſtehn, dem es Schutz und Pflege gewaͤhren ſoll, und ſprechen: was iſt aus meinen Steinen gewor⸗ den! und lachend wuͤrde der Fremd⸗ ling rufen: ein Unding!—
„ Freilich rufen Sie mir da eine dunkle „Vorausſetzung ins deutlichere Bewußtſeynz „die nehmlich: daß der Baumeiſter ſchon bei „der Anlage des Fundameates wiſſe. wel⸗
„„ch es


