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e) Rechtglaͤubigkeit iſt eine, durch die Ge⸗ ſellſchaft nothwendig gewordene in⸗ nere Beſchraͤnkung der Glaͤubigkeit; Cnothwendig darum, weil die Ver⸗ nunft einſieht: daß Ein gemeinſa⸗ mer Glaube Einen gemeinſamen Cul⸗ tus, und dieſer„gemeinſame Mo⸗ mente religioͤſer Begeiſterung, und folglich gemeinſam heiliges Handeln uͤber⸗ haupt“ herbeifuͤhrt.)
Die Vorſteher der Kirche ſuchten, weil durch Orthodoxie der Katholicismus, durch
dieſen, ihr Anſehn ſtieg, den innern Act der
Beſchraͤnkung der Glaͤubigkeit,(der darum immer die Glaͤubigkeit ſelbſt nicht vernichtet,) durch aͤuſſere Zwangsgeſetze zu be⸗ wirken. Sie wollten es verhiudern, daß eine vernuͤnftige Glaubigkeit ſich ſelbſt,— mit Freiheit des Willens,— für die Sphaͤre der katholiſchen Rechtglaͤubigkeit beſtimmte. Sie mußten darum die Vernunft der Kirchenglie⸗ der,— die Bewahrerin der Glaͤubigkeit,— beherrſchen; das heißt: ſie mußten an⸗ bere geiſtige Vermoͤgen des Menſchen ſo vor⸗ errſchend machen, daß das Licht innerer Er⸗
kenntniß truͤbe leuchtete.
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