Asber wie war es moͤglich, daß noch eine ſechſte Seite der Kirche, die Hierarchie, erſcheinen konnte?— Man achtete nicht und unterdruͤckte mehr und mehr das Gefuͤhl, das tief im Innern die Principien vertheidigt:
a) Rechtglaͤubigkeit iſt nur eine ſpecielle Seite der allgemeinen menſchlichen Glaͤu⸗ bigkeit; denn
b) Rechtglaͤubigkeit wird durch etwas Spe⸗ cielles, von Auſſen Gegebenes, erregt; Glaͤubigkeit— an das Ueber⸗ ſinnliche, das ſich myſtiſch in Symbolen uͤberhaupt nahe legt,— als etwas
im Innern Vorhandnes gefun⸗ den.
c) Rechtglaͤubigkeit iſt ein innerer Willens⸗
act des Individuums, wodurch es ſich auf eine beſtimmte Sphaͤre der Glaͤubig⸗ keit einſchraͤnkt.
d) Rechtglaͤubigkeit iſt ein Begriff, der nur bei einem Individuum in der Ge⸗ ſellſchaft Anwendung findet.(Denn ein Individuum, als ſolches, iſt nur glaͤubig uͤberhaupt, bis es, durch eine ſpecielle Andeutung geweckt, ſich beſtimmt rechtglaͤubig zu ſeyn. Nur die Einheit des Glaubens der Geſellſchaft kann aber der Maasſeah fuͤr das Rechte ſeyn.)
e) Recht⸗


