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rion, durch Worte andeutend,— und eine Erſcheinungsanſtalt,— das Geheimniß durch angenommene Formen darbietend.—
Dieſem darbietenden, poſitiven Character der Kirche ſteht gegenuͤber der negative, em⸗ pfangende. Das dargebotene ſpecielle Myſterion mußte nehmlich einen rechtglaͤu⸗ bigen Sinn finden; denn nur fuͤr dieſen konnte das ſpecielle Myſterion ein Myſte⸗ rion vorzugsweiſe ſeyn. Es mußte darum nicht nur uͤberhaupt Glaube an Myſterien Statt finden; ſondern vorzuͤglich Recht⸗ glaͤubigkeit, das heißt: Glaube an dar⸗
gebotene ſpecielle Myſterien. In der
Kirche mußte ⸗*5⸗,— nicht blos Nea,— herrſchen. z
Da aber Religioſitaͤt nicht blos im In⸗ nern lebt; ſondern auch Einfluß auf das
8 Handeln hat,— im Aeuſſern erſcheint;—
ſo mußte die Kirche eine vierte Seite gewin⸗
nen: den Cultus,— religioͤſes Handeln.—
Aus Einheit der dargebotenen Myſterien und Orthodoxie mußte ſich die fuͤnfte Seite der Kirche entwickeln: Katholicismus,—
kirchlicher Gemeinglauben und kirchliches Ge⸗ meinhandeln,
——
b Aber


