chriſtlichen, oder zum allerwenigſten die nicht⸗ katholiſchen vereinigt!— Vielfache Vereini⸗ gungsprojecte liegen vor; aber nicht unrich⸗ tig ſcheint die Bemerkung, daß das naͤchſte, gemeinſam zu erſtrebende Ziel, entweder we⸗ gen mannigfaltiger Verwechslung der Begriffe: Religion, Kirche, Staat, durchaus falſch, oder aus allzuraſch ſchreitendem Sinne fuͤr Humanitaͤt, viel zu hoch angeſetzt iſt.
Erhaltet doch,— ruft der nun erregte kirchliche Indifferentiſt dazwiſchen,— wollt ihr keinen neuen unſeligen Hader verurſachen, in ihrem ganzen Umfange die verſchiednen Ar⸗ ten des Glaubens, die die Vorzeit der Gegen⸗ wart uͤberlieferte!— Aber eben dieſer bemerkt nicht, daß er, hinter der eigenthuͤmlichen Vor⸗ ſchrift ſich ſchuͤtzend, um ſo lauter den Gegner reitzt.
Durch alles dieſes wird daher vor der Hand nichts weiter bewirkt, als daß das In⸗ tereſſe fuͤr die beſte oͤffentliche Anſtalt zur Be⸗ förderung der Religioſitaͤt, reger und vielſei⸗ tiger wird. Gewinn genug: und darum Ent⸗ ſchuldigung genug fuͤr den Verfaſſer, wenn auch er ſich oͤffentlich in ein Gebiet wagt, das er lieb gewann. Noch ſchwebt ihm zwar die angefuͤhrte, gerechte Critik gegen jeden un⸗
vor⸗


