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trag er ſeine uͤbrigen Beduͤrfniſſe beſtreiten konnte.
Hier in Altona war es, wo ſich ſeine große Liebe zu den Alten und zu der Mathe⸗ matik erzeugte. Sie wurde veranlaßt durch einen ſeiner Lehrer(maternus von Cilano), welcher ſeine Vorleſungen jedesmal mit der Frage anfieng: Wer kann ſtudiren? und auf dieſe Frage ſtets ſelbſt die Antwort gab: der kann ſtudiren, der Griechiſch, Latei⸗ niſch und Mathematik verſteht. Auſſer den griechiſchen und roͤmiſchen Claſſikern und der Mathematik, widmete er ſich mit beſonderem Eifer dem Studium der hiſtoriſchen und anti⸗ quariſchen Wiſſenſchaften; denn er fuͤhlte ſchon als Schuͤler, was er in der Folge als Lehrer wiederholt einſchaͤrfte.„Die Hiſtorie „iſt das Auge der Gelehrſamkeit, Geogra⸗ „phie und Chronologie ſind die beyden Au⸗ „ gen aller Hiſtorien, lterthuͤmer und Fa⸗ „bellehre, die Schluͤſſel zu den Dunkelhei⸗ „ten der Autoren.“) Auch benuzte er die ſich darbietende Gelegenheit, die neuern Sprachen, namentlich das engliſche, italie⸗ niſche und franzoͤſiſche zu erlernen, und be⸗
folgte
*) S.erneuerte Hulumſche Schul⸗Ordnung. Flensburg b. Seringhauſen 1763. 158 S. 8.


