Aufsatz 
Parerga Dinarchea et Thucydidea / Andreas Weidner
Entstehung
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Lande, welches ihr, wenn nicht durch Waffengewalt, nicht gewinnen werdet. Nicht zu leugnen ist, dals diese Auffassung oudcνε statt oudeνςᷣ erwarten lälst. Möglich ist es, daſs oudaus in 0d⁶ανας corrumpirt schlieſslich zu oν⁴eνααις geworden ist.

VI 63:&me⁴ ⁴o roe 1008 26» 1ντα ρο ⁵ον νν 1τποοοdονeν oi ASναοιονα 2d9de enενεενι An reςσ nahm Krüger mit Recht Anstols. Poppo verweist zwar auf VI 11, 5: did 1 mπασ νναυισαμεινν πς εςεεονςεᷣ τ οοιτον ν eyevfat, allein so natürlich in dieser verbalen Umschreibung die Bezeichnung der Relation durch mode ist(im Ver- hältniſs zu dem was ihr fürchtetet, anders als ihr zuerst fürchtetet), so unnatürlich ist 7009 bei den Substantiven †νo und 7r000001æ. Ich kann deshalb den Verdacht nicht unterdrücken, daſs auch hier wie so oft ασ⁴ in roe verdorben sein möchte, cf. Aesch. III 143 und zu 134*). Wahrscheinlicher ist das Verderbniſs VI 63, 3: da die Athener nicht zum Angriff gegen Syra- kus vorgingen, so wagten sich Syrakusische Reiter bis an das Athenische Lager bei Catina heran und frugen spöttisch: el EννοινπισοQνπηĩεςσ ⁶ρρεασσσαμι d⁴ον ‿πννυεν εν vjj a³orol AéOviroug&èg i Oiuelr aτοαιηιντε. Die Frage ist, ob die Athener gekommen, um lieber mit sich zusammen im fremden Lande zu wohnen, statt die Leontiner in ihre Heimath zurück- zuführen. Was bedeutet dann abermit sich selbst zusammen wohnen? Poppo und Krüger erklären ρᷣ⁴αιν.παQα für identisch mit dœνπαο⁹ς, oꝓ†.α⁵ν; dies ist aber so wenig richtig wie die Behauptung, daſs 2= 3 ist. Bekker wollte deshalb dol für adzole schreiben. Aber adeτ wäre hier ganz müſsig. Der Spott muls jedenfalls die Pointe haben, daſs die Athener nicht wagen, sich vom Platze zu bewegen. Deshalb vermuthe ich: et£ννοισκνmποοQꝛK], ꝗꝓœ⁵⁴oσ(den Sici- liern) auroũ(hier am Platze)*⁴έ᷑ςον νπυεέν εν τ⁷ doroiç(nähere Bestimmung des adroꝰ zur Schärfung des Gegensatzes)) Asovr loνς εε rijν olxslaν επκααοινι ντνε. Daſs ατο vor 1μἀά⁴soν zu stehen kommt, also Träger des Gegensatzes wird, bestätigt die Richtigkeit meiner Vermuthung.

VI 34, 5:&l d' α τςmzννπασυντονννη³ι αιοωωτσ⁹σν ωυπασ⁵σσκσες πισοο⁸σςονεν, el 1εν εανπμαας aOαυννο, dιιομεν έeν νεᷣεαμη⁶ςνσ, el de* doroln,&orα*νάν õςννονουο‿οα Le Tdoœvra. Von zwei in der Zukunft eintretenden Folgen wird die eine als WMahrscheinlichkeit, die andere als Gewilſsheit hingestellt. Der Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit entspricht&mπμιιοειμεινν e, der Gewiſsheit, welche sicher ist, wenn die Möglichkeit auch nicht zur Wirklichkeit werden sollte, entspricht nicht éore u υeνυυονα, sondern s&oraαν εα dτot.

VI 14:»o⁵³μαας,&l ⁶ου⁴⁶εες τ³⁶ dανμα‿σι, τ μ̈ν εν τοις ν⁶ρουι 1* ⁴ετd 1ꝛα⁴ ⁴μαοοιοπνενα oxe:, zne ds 6εος νεννιασαασφ⁴ι ασ˙ο⁶ς ν pνέο ⁵ρ. Wer dies liest, wird sofort an Soulevouν Anstoſs nehmen. In der That hatte die frühere Vulgata aus den Scholien αeης vor Souleuoααëς eingesetzt. Zu entbehren ist ein solcher Begriff nicht. Nach md⁴lεc würde aber oux 699« näher liegen. Es scheint mir indessen 1οeςσ)νέςσςασι darauf hin zu weisen, daſs Thukydides eine Metapher gebraucht hat welche durch ardg Souleuda- udene erklärt worden ist. Nahe scheint zu liegen: aνι*πàεασς νοονασν☚ 1ατοe d» Fνεοσϑσ. Allein woher käme dann im Scholion die Aoristform? Eine Entscheidung ist hier schwer mög- lich, doch wage ich den Vorschlag: zĩ¹e ds π 1εασσσσ εν τρ τlοονσειςι ς dεve larOde ν νενειςσ*σα, nach Analogie von II 61, 2: 26 440% 46 ν 2 d 9 6rεενο doονσ ε* ⁵μι νo ꝰb⁶ν ꝙœνεσ*ϑασ.

*) Auch I 19 wird z9065 1avreg für aaoladvreg zu corrigiren sein.