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Das Richtige ist daa, wie überhaupt 4LLOC und AVTOG häufig im Thukydides verwech- selt erscheinen. Folgende Beispiele erheben diese Vermuthung zur Evidenz: II 18, 2: rde 1e Oby—m⁵ο uret‿οντο ½αν ςωσσ Ʒεν⁶ειετιυνινσ νοeνοο 1οταιο rijv. VII 42, 5: dndget» 117 τοσσνσ⁴ν α od οευν ⁶ασι dσ ννοαιονα ντει τοdς Suœoreuο‿μeoue vl p Eü*αιmρααασσmσ 1611. IV 36: d⁵αυς εσꝶꝙνπoάνεν*†α.
Zögernd berühre ich VII 48, 3:*c*l„α⁴ο ο⁴ς ασαοσdςσ νρυꝓρρεεςα e ποαε ον [a⁴αν τ˙ mππωπωἀ‿νμααάια οοαεε*œ αol dgdrag„ 0Od dldανeν ƷεmOπετεμσιι eάαιονταςσ ννα 0809α, d*'&& 6 deν iεᷣ ε0 T6y» d1.⁵αμ⁵οο, x o⁴ταινν αιτοςσ σέιαμεςαεςσασι Stahl erklärt: sententia, quam Thucydides membra iuxta ponens, non alterum alteri subiungens expressit, haec est: eidem, qui de vobis iudicabunt, rerum condicionem non recte perspicient. Dann hat Thukydides das non recte perspicere freilich sehr merkwürdig ausgedrückt. Die Corresponsion von 1ν— α zeigt deutlich, dals eine nicht vorhandene Identität des ννπρσιεςσραι und„vασςςεασα, d. h. der Personen, welche beschliefsen und beurtheilen, bezeichnet werden soll. Wer beurtheilt nun richtiger? Wer die Dinge mit eigenen Augen sieht. Und wer entscheidet billiger oder ge- rechter? Wer im Urtheil über andere zugleich über sich selbst das Urtheil fällt. Nun ist das Reflexivpronomen αο ο⁴mσμν½ mαχἀεν die einstimmige Ueberlieferung. Warum sollte dieses Pronomen nicht auf roοdς ααιαος zurückbezogen werden können? In Athen, sagt Nikias, wür- den nicht dieselben Personen zugleich über sich selbst das Urtheil abgeben und die militärische Lage wie sie selbst auf Grund der Autopsie statt hämischer Kritik beurtheilen, ihre Entschei- dung würden sie vielmehr fassen je nach dem Eindruck, welchen die Feuerwerker auf der Rednerbühne machen würden. Diese Parataxe heiſst in hypotaktischer Form: In Athen wür- den die Leute, welche die militärische Lage beurtheilen würden, nicht zu gleicher Zeit das Urtheil fällen über die eigene Person; sie würden deshalb geneigt sein zu ungerechter Härte und Strenge, wozu die Schreier auf der Rednerbühne den Ton angeben würden. Es ist also kein Grund, mit Bekker, Krüger und Stahl dτeν nach †ασαν zu streichen, vielmehr er- scheint mir ohne das Reflexivpronomen 100 9 rodg unverständlich.
VII 22: d ε T⁴⁵αινηιαοοσ εmπμεαια⁶ πανεσπεινιαασαο τ αυντιι⁶, dyναρ vnd vxra ασσ) 0rOατι ⁶μνντπμανν%*ντα⁴. Der Acrist αςνεναo zwingt zu der Annahme, daſs Gylippos als Führer der Flotte die Vorbereitungen zur Seeschlacht selbst traf. Dies ist aber in Wirklichkeit nicht der Fall, cf. VII 37. 39. 46. 53; selbst in der letzten Seeschlacht nimmt Gylippos keinen hervorragenden Antheil, cf. c. 69 mit 70, 1. Die Verwechslung ist leicht erklärlich, denn c. 21 war berichtet, daſs Gylippos mit Hermokrates die Syrakuser veranlaſste, eine Seeschlacht zu wagen. Der Wahrheit entsprechend ist allein: 6/ τ‿⁸εε⁶ πμαάηοεσασνσαεσαιασασοο, cf. I 46: 0l ds KOOενϑο 67r40) ⁴ι 1επαιειασι⁴αστο,&m‿εον επ⁵* τανviᷣ K4νανιοαασ
VI 68, 3: ⁴πσόσ⁴στάmά0ο GG½ 6 1υινqmQwQ‿ᷣx 16066, ³ε τε αι⁶ τ᷑ 1ιειιεοασς mασενν εlναι mαα‿ 1τπ ⁹ο yf 00deιι q—d, ijprtra*αμν õMΤwΤWMon xoενο εQη⁶σιέαασ Krüger erklärt: wofern ihr nicht ein solches durch Kampf gewinnt. Aber wird denn das Land qia, wenn es durch Waffen- gewalt bezwungen ist? Nikias würde seinen Soldaten sagen: Ihr habt kein Freundesland, welches ihr euch nicht selbst erobert, jedes Stück„ †alia müſst ihr euch erst mit den Waffen erkämpfen. Dabei ist der Begriff †elia freilich sehr überflüssig. Ich glaube des- halb, daſs der Relativsatz selbstständiger zu fassen, dann aber ou vor*rνσεσασαε einzuschieben ist. Dann sagt Nikias: 1) Ihr seid in keinem Freundeslande, wo ihr hier in Sicilien auch immer weilt, ihr findet also von selbst nirgends freundliche Aufnahme; 2) ihr seid in einem
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