Aufsatz 
Parerga Dinarchea et Thucydidea / Andreas Weidner
Entstehung
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rrsora αα‿, cf. I 75, 3, 98, 4, II 9, 2, II 48. 54, 5; 84, 3 etc. oder seltener eꝓetra ds wie I 51, 5. 61, 3. II 5; Smeiræ aber erinnere ich mich überhaupt noch nicht gelesen zu haben. Und doch würde oben mπεer xal zije IIel. kaum anders gedeutet werden können als: wei- terhin(aber) auch. Allen Anforderungen aber genügt die Lesart des B:&rtetra ds, el ατιοο- 9⁵σe◻⁵⁴ασνρ α τσ IIedοαοννσσm·ie]ad e dAa-e EAAddog. Jetzt erst ist es möglich«al al* correspondiren zu lassen, wenn te nicht erträglich scheinen sollte. Lehrreich ist es II 98, 4 mit II 98, 2 zu vergleichen.

In den meisten Fällen lassen uns freilich die bisher bekannten Handschriften im Stich; genaue Beachtung des Sinnes, Sprachgebrauchs und der paläographischen Vertauschungen sind allein die Mittel, welche zu sicheren Emendationen verbelfen können.

VI 10, 2: 001⁴o ε&ꝓνϑένε e dνͥοε Oασeειασ ατ α ν 105ν νανντ⁴εευν. Die meisten Handschriften haben drd, geringere aurdg. Die Entscheidung, ob drdg oder aurd zu lesen sei, hängt allein von dem regierenden Verbum ab. Nun kann r⁶σσςιιν ³ι nichts anders be- deuten als etwas betreiben, zu erreichen suchen, im guten und schlimmen Sinn, cf. IV 89, 2. 74, 3. 110, 2. 113, 1, cf. Krüger zu IV 87, 3. VI 87. Für dturtεέιωνα, wie es gewöhnlich gefaſst wird, kann rο⁴οσσαιν nicht stehen. Es muſs also*τoœeνασφσ mαἀd eben dasselbe bedeuten wie nο.*⁴e, sc. rdo παν‿ρê.8 Da aber Nikias selbst der rοα‿ε⁵ας ταemꝓς σmπον⁶α*ς ist, und offen- bar nicht die Absicht hat, sich selbst, wohl aber Alkibiades und seine Partei anzuschuldigen, so mulſs emοαeα falsch sein. In EIIPA ist ETAPA enthalten, folglich srdοαeειν ard zu emen- diren, cf. Xen. Anab. VI 2, 9:&*νᷣ ⁊R V ¹ raοdeœνsg radra r0dg rOαννο⁶ςσ ενπηmντνυέινινιο ια ꝙ9'εlOeειν τν ποςα. Ferner ist aus Aristophanes zaοσBeεν τα ody μαα bekannt. Wahr- scheinlich ist es mir ferner, daſs aus ANA YTA zu entnehmen ist(érοαας) ANTAVYTA, i. e. raı́τ τ ποemρωαρa, welche aus den orrο»dat hervorgegangen sind.

VII 67:*¼αμόι ⁸ε ε deονον ττο⁶τεοον, oul derιαοινιοωνεα ετ ds dmεrodμνοσα 1εν, 5αιεεοο P v. Gylippus will sagen, daſs die frühere Seemacht, mit welcher sie noch ohne alle Erfahrung dennoch den Kampf gegen den Feind gewagt hätten, jetzt bedeutend ver- stärkt sei. Den Begriffden Kampf wagen gegen Jemand enthält aber nicht das bei Thuk. nur an dieser Stelle vorkommende AIIETOAIHCAMEN, wohl aber ANTETO AIIMHCAMEN, cf. VII 21, 3: ν τ◻π⁵σ ³φοασς 1ο⁴ιάινwò, Olovo l 1νναου, ro0g dιτοενμαννταςι νάχεᷣυτdoue qaæiνεςσσα, und auf diese Worte des Hermokrates deutet Gylippos zurück. Ja das dντιιον uGν wird als besondere Eigenthümlichkeit der Feinde hervorgehoben, welche sich durch Zuver- sicht zu ihrer Sache auszeichnen II 89, 6: ol ds&να ⁷τν ßem☚οεεατεειν ακα dναα νν deνᷣαχέςε- uενοι, μμιmα ι ι dανοας τ ⁵εέαιονε ςαονννεσ eνιιτονιμισιν.

VII 50, 4: α Nixias 000 ν ϑανσοεειςσσασ νασαιειι εφσ⁴ y, G& 04 dvreig pO5ντο, rolg&νναα mQμέι σς εμεενα, ‿ασ ν 7r00 0O νᷣ νπιυοευ⁴. Die Erklärer folgen in der Ver- bindung von önς eꝛꝛ ευνε mit dαdοdeuαααsα⸗ den Scholien: 10&2*· 00" αφm⁵ο- Te⁶αασσσισα, drονσο xmœ⅟]ei 061600*, 10u6011 0» 101 Srr⁴μεοασς νκκ2. Allein diese Ver- bindung ist schwerfällig, entspricht nicht dem Zusammenhang denn es handelt sich nicht mehr um Beschluſsfassung, sondern um Ausführung des gefaſsten Beschlusses, endlich wider- streitet sie dem Sprachgebrauch des Thukydides, welcher dεαμοοαεεεασᷣσι nur absolut anwendet, cf. VI 34, 6. II 5, 5; ebenso Andoc. II 19. III 21, Plato Polit. 304 e, ja es ist fraglich, ob es überhaupt ein Beispiel in der klassischen Litteratur gibt, in welchem dιαοσιενσαςνασ nicht absolut gebraucht vorkommt. Ich halte es deshalb für wahrscheinlich, dafs auch Thukydides nicht ömανςα mit dεαοdeαοαα verbunden hat. Am nächsten liegt die Vermuthung, dals nach