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seiner eigentlichen Bedeutung: öGœ ν ł*ν*1εααυοιν deνε ddο α‿‿εοασe, roν daoον ειρσεοοvreg, spricht also nicht für, sondern gegen obige Lesart. Die Handschriften haben dππσ gégera. Mit eéOeraz wird das tributa pendere klar und scharf bezeichnet, cf. VI 85, 2: xxννιαεινs—αο⁶ς, qGοu dnorsleio, IV 57, 4 G⁶ν%ꝗ †‿έωοασιμν V 31 dmποꝓσέοειιν von dem Entrichten einer auferlegten Buſse. Es darf also †éosraz nicht vertauscht werden. Was ist nun dmπαοωxνQmπ⁹σο Offenbar eine Erklärung, warum die Barbaren Tribut zahlen. Vielleicht hieſs die Bemerkung ursprünglich IlAPXHO= dt'j doxic, cf. Ep. ad Cobetum p. 24*). Eine sonderbare Bemerkung aber ist es doch(und woher sollte Nikias das wissen?), dals nur die Stadt Selinus die Eigen- thümlichkeit hat, Werthobjecte, die man versilbern kann, in den Tempeln zu haben, nicht auch Syrakus. Die letztere Stadt war viel grölser und reicher, und eine Folge des Reichthums sind die Geldschätze in den Tempeln, cf. I 121:„æuτειινν εεμαρε υο⁴ε α, sagen die Korinthier, dmπ⁶ r6ν ε&ν eaꝓoies ui OAuεα xuεααεαινε deνεέιασιαα„⁴αο πνιπἀ⁵εμο qετd. Auch die Schol. er- klären: zd*ουά⁴· εοο„⁴α˙ο rOες ααα⁴αος τ⁴ oανα xονμαα εν rog ieooe 1αιεειινν. Diese Erklärung ist nach I 121 zu modificiren, aber sie zeigt, daſs NeAενονυντα⁶οιςα früher nicht im Text stand. Denn sonst wäre eine Darlegung zu erwarten, warum die Syrakuser solche*οινν⁴ nicht gehabt haben. Kurz weil vorher Xlινοσνοσ*νπα ευοeονσα als mächtige Städte genannt, dann aber die Geldmacht von Syrakus speciell geschildert war, so glaubte ein Erklärer, daſs doch auch von der Geldmacht der Selinuntier die Rede sein müsse und setzte deshalb in die angeb- liche Lücke NXeAwνwerlotg hinzu. Mit Ausscheidung der beiden Interpolationen liest sich die Periode ohne Anstoſs.
VI 69, 3: 10 d' drr*νοονηꝙτ⁶ιν ενμυαμμαμ⁴eεννεαμιέιοωναέεντ πηε iõJσᷣ αderiæc delloou 9ν Oicο, dy 4uis ½οασοσ, 10 16ϑυμον εl0, Snsετα dεᷣ έ νν ναςεεσσ u* a!ι ⁹&ᷓvyxτιααρτεεινα 1νοςα Jεαν ονς drœodcgerch. Merkwürdig ist hier das prädikative dvelmlorov zwischen zigc auτiæ und ocriag eingeschoben; ebenso auffallend ist die Breite des Ausdrucks. Kurz vor- her hieſs es einfacher: Iuoοemςά⁴˙σαι ⁵μάέντπμνεο⁴ εεᷣ œσdo ul³ νο I01a els(⅛g B)**) H‿αασατοο ⁵ο dεν xτiναα ⁶απmπνοέ‿αε*τ⁶ uεαdον leuεiaꝓQ. Beachtenswerth ist es daher, daſs dvel*νπτoro in B fehlt, und daſs die Scholien es nicht mit erklären: ol επινννι ⁷πτοοετμεςοον νιεν dεα τνην adrd» 9⁶νπκν⁴ασετ‿οοι⁶⁴αμς ια⁴eσμ˙οοντο, ιςι d, st x ³νέ⁵⁷ο rt, di oiνο uαsσd, 6αος, uxera- 9rOεναό⁴εμοάσο,qhμν τν εiαeν, o AS*νακςοι—πσ⁴εμεμεοον σν σννναυηꝓιρνννιασσιέννν oς σκυ Allero dings findet sich daneben noch folgendes jüngere Scholion: 4α⁴οτα ε⁴μένσι ννν 101αeν οσντm—‿ ideν οοσιιμωναι εέι⁴αdοννο Iriο*νντοσeςμιμιοο αoc, et 1)„OœzoTev; aber dieser Zusatz lehrt uns, daſs dGyelmlorov nicht ursprünglich war und daſs es erst durch Erklärung in den Text gekommen ist, natürlich zugleich mit dem Zusatz»r 1½ rνασιπσο. Einen ähnlichen zu Oπν olag geschriebenen Zusatz hat I 136 bereits Cobet bemerkt:&xε†νον:, el Erdο* αιον, 0οπκο⁴ας dν ̈ ꝓν] dπreονςσασ. Einen Bedingungssatz aber als Scholion hatten wir bereits VI 24 bemerkt, und findet sich wahrscheinlich auch I 140, 4: d*⁴αανφ 1ν dες*ονπά⁴οσ
*) Thuc. III 81, 2: ual ν ·⁶ ν vee doug eidav 46,9„α 416ovreg 4AIKXPgNTO ist AIEXPęNTO zu emendiren. Der Fehler in Bekk. Anecd. 423, welcher auch in Suid. und Zonaras eindrang, ist zu erklären wie die von Cobet Var. Lectt. 4 angeführten Beispiele. Das Verbum dαeσωνςαναα gebraucht Thuc. I 126, 11. III 36, 3. VI 61. 3. Da ferner für dexdvro die ültere Ueberlieferung dzeναερααν ist, so mufs Thukydides diενοςσασνο ge- schrieben haben. Gegen Classen ist zu bemerken, daſs eben diαmm α unser„abthun“ im rohen Sinne bezeichnete.
**) Vgl. c. 41. Auch VI 31, 4 ist 9 lg Kuadrog zu lesen, da VII 75, 5 die Ueberlieferung unsicher ist, also einen Beweis für zeg 4aadvzog nicht enthalten kann; nichts aber ist häufiger als die Verwechslung von elg und zig; ob auch VI 41, 12


