Aufsatz 
Parerga Dinarchea et Thucydidea / Andreas Weidner
Entstehung
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1 ναο in B fehlt, so ist es Pflicht, wie ich meine, die Worte vl 10MατQαœlν als erklärende Bemerkung endlich zu streichen. Im VII Buch ist ja B allein wichtiger als alle anderen Hand- schriften zusammen. Und wie leicht das Scholion entstehen konnte, darüber ist es kaum nöthig ein Wort zu verlieren.

VI 78, 2 schreibt Stahl: riν τεᷣ 19νννα‿ον ε⁷ 1ij» r0 Oανοσ⁶ον εένπνιμασφoldοας⁵α, r ò' εꝑνα πμοο⁴εα ⁷ν greνον φσέuν odν½ 1Oν ιι⁴ςσέσααασι Sβποπυιιισαι Er findet in ꝙallxr 9αιςσςαάι eine kräftige Ironie: nam subigendo Athenienses illorum amicitiam sibi confir- mare volunt. Nur Schade, daſs dieses subigendo eben fehlt, daſs elia zum Gegensatz einfach x9oœ hat, daſs also das Verbum Sε⁴ςαια⁴οσασας αα die eigene Art dieser athenischen lla cha- rakterisiren müſste. Dies ist aber nicht der Fall, weshalb eben Dobree ιααοσνσα vorschlug, wie ja auch Sε⁴σαν und Slaioy in den Handschriften des Thukydides sich verwechselt finden. Zu beachten ist, daſs der Redner mit den obigen Worten einen Theil seiner Rede abschlielst und mit e* τ ◻ςονπ zu einem anderen Theil übergeht. Dies konnte er nicht thun, ohne seinen Gedanken, mit oder ohne Ironie, klar ausgesprochen zu haben. Der Redner versteht dies recht wohl, wie c. 80, 4: vœt zne viwnc odx d³2O 1ιυ⁴ dνοοĩ X¾H] 10 rr vi-v αρααοσνντα 1i 0Orαα. Das ist bittere Ironie und doch volle Klarheit. Da nun die Handschriften zum Theil 0dg Moοꝶνꝙ F aber odr 1οασοσσ bietet, so dürfen wir annehmen, daſs hier ein tieferer Fehler vor- liegt. Ich vermuthe deshalb: zf* d' εμιμweꝓR³²doei iy sxsloν ꝓφαόο⁴αν d μάον y dαντον d½σ ꝶεεέι⁹ρ⁴ραρααρσρασασα Sσεςαα, oder kürzer: 1ij enslu*&α‿αν μάν ν, ιο dνi dοωσQm⁷‧. 9. Kleinere Lücken kommen auch sonst im Thukydides häufig genug vor. Ein weiteres Beispiel scheint mir VI 45: 20 ν◻άαιαάαασ⁵ασςσ ⁵έ το⁶τέςςν... Gce†i₰νεεινετο öri εν νte αA vptg elo¹. Es ist ein neuer Abschnitt, ohne Beziehung auf Vorhergehendes, und doch erfahren wir nicht, wem diese Schiffe gehörten; nur von gewissen bekannten Schiffen wird erzählt! Thukydides ist doch sonst nicht so sparsam im Gebrauch der Völkernamen? Dazu kommt, daſs in BF so- gar al vor»iyjeg fehlt*). Das scheint mir doch ein Fingerzeig, dals hier eine stärkere Verderb- niſs vorhanden ist. Ich halte deshalb die Vermuthung für erlaubt, daſs es ursprünglich hieſs: öri&ν Pyyio ASrot eii, oder ol Aνναot eko. Wahrscheinlich ist es mir ferner, wegen ouντν, daſs zpyelro füryyealero zu schreiben ist. Das Impf. ist veranlaſst durch das folgende al.. Træε☚οσκςες ν⁴α εοέν Auch VIII 79 ist so-jyyedro nach F wahrscheinlich; für den Gebrauch des Impf. vgl. I 131. VI 52. 41. III 16. V 63.

VI 64: à706Treg 0O0 G⅜e sd*αο⁵ος dun'éyreg,[]&l&x 10 veG 100 G αςέσνοσσα αμαςοσνέιέωννοι 2rid Oεν uαι⁴ vir I6regοασσεev. Der Gegensatz ist hier so scharf wie möglich: ent- weder zur See oder zu Land. Diesen Gegensatz haben auch die Scholien noch erhalten: dxν 0dν dεμιοες o'ννυρασναοο dνννοοναν σοασςινρεεdονν εαͦαανεεν, OU2'&!l ˙ϑα⁴2⁵αοσανσ αυeπινεσςσ ... SrruA016», ObT' el œι⁴ piv&rl04» 2 r00 ααιοο. Auch Valla übersetzt si aut-aut. In den Handschriften findet sich statt zœl el auch zal ot, in einer nur 2tb. Da nun zal unmög- lich ist(cf. Poppo), so muſs nothwendig exy hergestellt werden.

VI 20, 4: xOr*εμαα☚ιια σνι ε‿τοω, zd u» Tda, 16 ds αε εν 1eOg SGr⁴lꝗ ꝙƷαέ2ιουνισ⁶εοις, uOανοα⁵οςσ ιςναα‿ eC βασdςσωνετιυυναιν mνμαςρνν εσ£εεa.

Die beiden letzten Worte sind entschieden falsch. Denn die Barbaren bringen den Syrakusern so wenig primitiae(diπαρσναi) als&toρœσοα; sie zahlen, so weit sie unterjocht sind, einfach Tribut, wie Valla richtig übersetzt(tributa penduntur). III 58, 4 steht dmπαρνi in

*) Ich selbst habe mir das Fehlen des Artikels aus F nicht notirt, leider aber auch nicht das Gegentheil.