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Auffallend ist hier der unbestimmte Ausdruck y olxtatig, welcher schon Palmerius, wie es scheint, zu Bedenken Veranlassung gab, cf. Poppo. Nun bemerkt Bekker: oizlag AEG, F litteras is corr. Die Wahrheit ist, dals F von erster Hand olwtai, d. h. olxig enthält; überhaupt hat F mehr das adscriptum als subscriptum. Und was F bietet, das bedeutet auch die Lesart AEG, wenn in dieser wirklich olztac steht, denn olztac ist eben aus olziat entstanden. Man möchte glauben, daſs auch bereits Corn. Nep. Alc. 3 dy olwtæ in seinem Exemplar des Thuky- dides gefunden hat, da er schreibt: in domo sua facere mysteria dicebatur. Andoc. I 16. 17. 12. und Isocr. XVI 6 haben ebenfalls y olztç, aber mit dem Gen. bestimmter Personen. Nur in der ν6sεεμσ bei Andoc. I 11 heiſst es: AAxεεαι⁶ ε τν τοσασπσνννονOαφνο³dsiαν dννμιν τd εμάνιοστο³ T010vra, S Olal 14ε9% v140»v. Aus dieser Stelle glaube ich ist das Scholion ey oiwtg in den Text des Thukydides geflossen: der Historiker hatte kein Interesse, das Haus des Alkibiades oder Pulytion etc. zu nennen. Zur Emendation ey olæiatg sind wir daher nicht berechtigt.
Ein engerer Anschluſs an die Ueberlieferung ist auch VI 85, 3 geboten: ⁵ors ad 1αe 9⁴dsε elxνς ετςσ τ⁸‧ 1νυαιινεα2εεν ενα, 6 16„ ℳεεν& Oαοο⁵ουα ⁶ϑεοσςσ ααηνοεοσπτσασισσασαα Statt uναιιοαταασασσσσι findet sich in AB xααοσσσαα, in F Cass. etc.(cf. Poppo)*αioναιαα. Die Lesart αeᷣαοστσασισ³α scheint hervorgegangen aus dem Scholion: 5 14„νκέ εοσ ναμνιν elvi§b uοασααονα, οισςσ 10„*⁴νφνντ ευοαοιντε⁴2⁴ον να̈ϑoidααα. Auffallend ist es, daſs die Bezeichnung der handelnden Person, der Athener, fehlen soll, während es sich doch allein darum handelt, wie die Athener handeln werden. Ich vermuthe deshalb, mit Rücksicht auf die einzig gültige Ueberlieferung oοοτœασντα, daſs Thukydides den Euphemos ααοαισταεαι—αάάœν sagen liels. Aus dem Compendium von»αμέeꝛ am Ende von αποσντνᷣα entstand dann oαρτιαντα und rœuα, und wegen der Abhängig- keit von elνς schlieſslich να⁴ςσιαασ αασ.
VII 63, 4 ist die gemeinsame Ueberlieferung: Gοσσ σιυe0⁹ 0edvotlο Ʒεεινιιε⁴εισςσ nu zijg doxie dvreg diralcς ν ατν v 1u) rαmOσοdote. Richtig erkannte Poppo, daſs dixalcg, abgesehen von, nicht paſst zum Imperativ. Madvig(Adv. I 332) schlug vor: diακαα⁴υςσ ꝛ;— 10 τπασατdous, in der Meinung, daſs der Optativ handschriftlich gut bezeugt sei. Dies ist aber nicht der Fall, und uẽ würe im Potentialis ein Solöcismus. Stahl hat deshalb dixxοdæν aus deixalcg ν zu gewinnen versucht, im Sinne von iure postulantem. Allein dοααιαοον erforderte hier einen Infinitiv, cf. VI 89, 6, VII 68, ist aber auch an sich zu inhaltslos. Der Sinn muſs sein: Ihr habt an der Ehre und dem Glanz der Athenischen Herrschaft Theil genommen, ihr dürft sie deshalb jetzt nicht aus Schwäche ver- rathen, wo ihre Existenz auf dem Spiele steht. Diesem Sinne entspricht: lνν⁴νυυειοωιαασν αάν ννν „v 10*εααισασοdidors. Der Eehler ist entstanden durch die so häufige Umsetzung zweier Silben (z. B. ceterae für Ecetrae, quietes für equites). Jedenfalls ist iν⁴ͥeνναεμεονιασασν kräftiger als éν xlν⁴νeν odœάmσ worauf die Buchstaben zuerst führen.
VII 55: veysvnueν ds vi»iung 10 LOl‿ακο⁶οι αuνπνας ιν ααάν τoν»ναάηντιινια̈ν, 100- 1600» εν„⁴mςρ ⁸αοd ντο αeς μεε⁴ τοων ⁴QEQοωσσέιμννοωιι αάοοσ επμέι⁴‿οιαασς.
Glänzend war der Sieg der Syrakusischen Flotte, keineswegs aber der der Landtruppen; hatten ja doch sogar die Athener ein Recht, auch ihrerseits ein Tropäum aufazurichten(c. 54). Die Bedeutung des Seesiegs war aber so groſs, daſs Thukydides von dem wechselnden Erfolg des Kampfes zu Lande ganz absehen konnte. Wenn er deshalb von einer læy Laνμηιαασ sprach, so durfte er erwarten verstanden zu werden, auch ohne den Zusatz zal ⁰ν vαυνπναα. Dieser Zusatz wäre auch als Steigerung gefaſst falsch, nicht nur müssig, da die Flotte der Syrakuser
ja bereits vorher Siege über die Flotte der Athener errungen hatte. Da nun zal vor ı ναάη 2*


