Aufsatz 
Parerga Dinarchea et Thucydidea / Andreas Weidner
Entstehung
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Allerdings ist direct aus den Handschriften des Thukydides nicht mehr viel zu gewinnen, aber ausgenutzt sind sie noch immer nicht, wenn man nur den Spuren nachgehen will. Ein interes- santes Beispiel ist VI 24: 6 ⁴μαεέιν( xMNsxtlag rodœõu elIs, voαεα̈υν ονςσ⁴ννναυονσιᷣιςmmνm,Qν¶εmν mTroαναμασςννm eow(εν1νμυςX⁴π&l dryr⁴εοοντο dοατεεοσασα, μαιςσπν dτνο dςσαας ενναα. Cobet(Mnem. XI 358) bemerkt richtig, daſs vor d⁴mπάιντ οέινενν unstatthaft sei, weil roòνς 2εν valoug nicht zu beiden Satzgliedern gehören könne. Krüger hatte bereits die Unregelmälsig- keit des 5-* an dieser Stelle beachtet, und Stahl folgt jetzt dem Vorschlage Cobet's, indem er das erstere y streicht. Merkwürdig ist es nur, daſs an dieser auffallenden Stelle AEF nur f für 1) el bieten; in F hat erst die spätere Hand el zugesetzt. Diese Thatsache fordert zur ge- naueren Prüfung des Gedankens auf, welcher doch sehr bedenklich erscheint. Wurde denn Nikias zur Theilnahme am Feldzug gezwungen? Erklärt er nicht selbst kurz vorher:&? dε‿ τ 11ασςσ ³⁴ωισαι, αςραιηιαά¶mᷣἀά⁵ετιρm τm*ν dοωνσν? Und abgesehen davon, ist denn der Gegensatz(die Athener vom Feldzug zurückbringen oder gezwungen werden ins Feld zu ziehen) vernünftig? Erwartet man nicht: oder wenn er sie nicht bestimmte, wenn sie sich nicht abwendig machen lieſsen, wenn sie dennoch ausziehen wollten? Kurz el dyydνιοιτο στιασισει⁴εσσασιι sind ein Scholion zu! Man scheide es aus und sofort entpuppt sich der vollständige Disjunctivsatz: »O⁴‿‿μέων τος ονννανονυι τρ mπμεε ενν τοωασάeνναμϑσeςνν mοτέννενν μἀιονν deν odς doodd⁹ énnledgæt. Jetzt ist kein Hinderniſs 100 G AoOνναdus zu beiden Gliedern zu beziehen; ja auch 10 T117,9ei oapdrc gehört mit zum zweiten Glied, nur daſs ihm durch ob'zc die specielle, nur zu mποτοσέινεν passende Färbung benommen wird.

Bald darauf heiſst es: al εoOνσσ ενέιπιεααεᷣ ονσ πάασαισ o⁶eνα³ς εκdsdνde- ος ⁴έναςο 7100 ue 5001 G 1019 d' ν* luνie rl., ohne daſs zu diesen Dativen ein besonderes Ver- bum nachfolgt, so dals folglich x⁷⁹⁸ ½έκνν²y⸗‿ſfolg ds die unmittelbare Ausführung des àοσσ ετemπεε r0g Trãcty sein muſs. Dabei erscheint freilich die Conjunctiondo störend, welche deshalb Krüger streichen wollte. Stahl suchtdo zu vertheidigen, indem er auf die Parallele VI 68, 3 hinweist: α τονυνκασαηρν⁴εον νmπηνμμνm νμeρ⁴ςσ j1 τονέιμιοαο ασ⁵υναονπςσ ⁸d οd' rιπηανιασυνκεεονπQπαν‿ 0 A⁴εν ν⁴αςο mπμνεοε μαηα dοςσ oτα/ eꝛ⁶ιν 8y0 d ö14 d ν πμό☚ηπ ο66. Allein diese beiden Stellen sind wesentlich verschieden. Hier wird das Verbum πόσενοντ³⁷ erläutert und erweitert, dieses ist betont und erhält deshalb die Kraft, im folgenden Satze noch als Hauptverb fortzu- wirken; oben dagegen ist 20οσςσ ενεecde das Unwesentlichere, was hervorgehoben und im Folgen- den einzelner ausgeführt wird, ist 107G 1⁵αιόνς ⁶m⁵⁴ςς. Deshalb ist nicht etwa eine Beziehung von s0σ Ʒ⅝νιemριεσε zu 1 ¹%¾ ⁴μκν⁴o unmöglich, wenn auch hart genug, aber die Kraft und Be- deutung von 10¹¾ο 1.&οσ ο⁵εασςσ wird geschwächt, die Significanz wird gedrückt, der Fluſs wird gehemmt. Man erwartete nur die Zerlegung(uειςσι⁴⁶ς) des Begriffs Tσεν μοεαοςα, und sieht sich getäuscht, indem man erst wieder Athem holend unnöthigerweise das Verbum herab- holen muſs. Wünschenswerth ist also die Tilgung vondg entschieden. Was sagen nun die Handschriften dazu? In dem Satze vorher sbredο παασηιααι εd οse l. fehlt ydo in B. Entbehrt kann dortdo nicht werden. Es scheint nun, als ob im Archetypus 7d ausgefallen, aber am Rande angemerkt war. Es kam nun in der einen Klasse der Abschriften, welche B vertritt, an die unrechte Stelle, in der Urschrift der anderen Klasse wurde an beiden Stellen eingetragen, wo es einfügbar schien, nach edre und nach z²⁷ μέιν Zu den inneren Gründen (xs*ενμιάιάσ kommen also äufsere Indicien(ouνιμεα), welche vereinigt uns sicher berechtigen,ο zu streichen.

Ebenso merkwürdig ist VI 28:α τα‿ mμμνυασαπτπνυιυα να deς οιενειαι εν olætaiς Soet.