5x 9a.ς. Soph. Phil. 392 TX..& 10„ Aoyxν IIœντιν³ονεειισυισονο νειιαα. Hom. Od. 14, 449 PFroy de o†m vενeiμᷣ Msανιοo. Vgl. auch amποemσQυνν(possedi) und smeον(fructus sum), die sich trotz der verschiedenen Quantität des eben so wenig von einander trennen laſsen als pä-ter von Wurzel pä, ferner mhd. niuze(fruor, possideo, utor) und die behandelte goth. Wurzel sal.
Im Griechischen entspricht dem Sanscr. bhag buchstäblich αes‿α*εν(frui, comedere) ¹⁷). Davon abgeleitet ist yyòg wie yòg von αyy. Es bezeichnet nämlich den speisenden, Nahrung gebenden Baum, worunter im Griechischen die Eiche, im Lateinischen, wo es fagus lautet, die Buche verstanden wird, welches deutsche Wort mit qyyög und fagus genau übereinstimmt (Grimm Gr. 1², 124). Derselbe Name nennt also bei verschiedenen Völkern zwei verschiedene Bäume, die Eiche und die Buche, so nennt im Deutschen ein und dasselbe Wort, Ecker die Frucht dieser beiden Bäume, die Eichel und die Buchel.
Im Deutschen ist aus derselben Quelle nicht nur Buche und das auf gothischer Stufe befindliche Bacenis(Caes. B. G. 6, 10) gefloſsen, sondern auch unser für bachen stehendes backen, goth. bakan(Grimm Gr. 2, 11 Nr. 90). Es hat den causativen Sinn von ꝓœyei“ wie ꝙd'yetv, das zu sgæyo» sich verhält wie xo⁴yetr zu sroayov und mit dnrdo gleichbedeutend ist. Die eigentliche Bedeutung von backen ist speisen,„zu elsen geben, Speise bereiten. Wie sich die in Rede stehenden Begriffe berühren, zeigt daεοσςσ, 1εέe˙εεοοο Hes., dαυμαμαι 6 1- Soivn αοέρνν mεαάα μἀeνέoο Etym. Magn. 252, 31(vgl. Hom. Od. 4, 621). Entscheidend in der Sache ist, daſs sanscr. bhag selbst auch den Sinn von coquere hat(Westergaard und Wilson Wb. unter d. W.). Das merkwürdigste Wort aber, welches diese Wurzel im Deutschen erzeugt hat, ist das goth. aus anda, and(dvcl, dxx) und bahts zusammengesetzte andbahts, ahd. ambaht (Diener). Es findet sich auch latinisiert bei Caes. B. G. 6, 15, wo es heiſst Ut quisque est genere copiisque amplissimus, ita plurimos circum se ambactos clientesque habet. Offenbar erklärt es Caesar mit cliens. Das glossarium Labbaei sagt Ambactus, dονοο 1μ⁴ιςσαιντες(vgl. Festus S. 4 M.). Nach Grimm's sehr wahrscheinlicher Vermuthung(Gesch. d. d. Spr. S. 132) sind die ambacti nichts anderes als die soldurii ¹s), deren Caesar B. G. 3, 22 in folgenden Worten erwähnt: Adiatunus, qui summam imperii tenebat, cum sexcentis devotis, quos illi soldurios appellant, quorum haec est condicio, uti omnibus in vita commodis una cum iis fruantur, quorum se amicitiae dediderint, si quid his per vim accidat, ant eundem casum una ferant, aut sibi mortem consciscant; neque adhuc hominum memoria repertus est quisquam, qui eo interfecto, cujus se amicitiae devovisset, mori recusaret etc. Merkwürdig ist, daſs dieses goth. bahts, welches dem latinisierten bactus ganz so gegenübersteht wie raihts dem rectus, sich nach Form und Inhalt im Sanscrit wieder findet, nüämlich bhakta, von Lassen Anth. Sanscr. S. 276 übersetzt mit devotus,
¹⁷) Zu diesem pay gehört natürlich auch gdꝓaινα und paysdautva, das, wie 36„(6,„, den Sinn von fames hat. Fames selbst möchte wohl derselben Herkunft sein und für fagmes stehen. Von dem Wegfall das g vor m wird unten die Rede sein. Hungern und eſsen steht sich nicht fern. Man mufs nämlich wilsen, dafs zwei Begriffe, von denen der eine den andern zur Voraussetzung hat, sich berühren und häufig in demselben Worte enthalten sind, wie über- legen und beschlieſsen, werden und sein, empfangen und haben, nach etwas streben und es erreichen, suchen und finden, sich setzen und sitzen, sich stellen und stehen, sich legen und liegen. Ich kann dieses hier nur andeuten.
¹3) In soldurii erblickt Grimm Gesch. d. d. Spr. S. 134, wie ich glaube, mit Recht unser deutsches Sold. urius mag lateinische Endung sein wie in Mercurius. Darin kann ich jedoch G. nicht beipflichten, daſs er es von goth. skulan(obligatum esse, debere) ableitet, da der Wegfall des k in so früher Zeit unerklärlich ist. Einfacher und zwangloser lälst sich das Wort von der S. 21 behandelten Wurael sal ableiten, der ich die Bedeutung statuere, con- stituere vindiciert habe, mit dem Sinn von constitutum, merces constituta. Die ihm zu Grunde liegende gothische Form wäre sulda und die Bildung gleich der von mulda, welches von Wurzel mal(S. 11 A. 11) kommt und Staub bedeutet (Grimm Gr. 2, 54 Nr. 560).


