Aufsatz 
3 Abhandlungen a) Über die hannövrischen orthographischen Regeln, ein Referat, b) Deus und Theos, c) Lucus / Johann Heinrich Hainebach
Entstehung
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Kürze entwickeln. Sie lehnt sich an die älteste Ableitung des Wortes an. Von einem, wie es scheint, instinktartigen Gefühl des richtigen geleitet, sagt Herodot II, 52 von den Pelasgern S εος ϑε τοοσωυννινμαό‿σν ας ³ιτον, 6rlꝗq*ασm Sze d rdvrᷣ ονμααια εα πἀασασς O*εαας elxoy d. i. deos nominaverunt ex hoc, quod omnes res ordine disposuerunt omnesque partitiones distribuerunt. Herodot leitet also das Wort von 1ϑια ab und nimmt es in dem Sinne von dαοeαᷣeν. Wenig verschieden davon ist das, was unter anderm Eustath. 1148, 52 sagt(εdsς) d παατα ταιιινεdς*αl 1τπνν( und Etym. M. 445, 48 e6ςσᷣ.... 10 10 900 r0 œατα‿ G*ανενυα⁴ďες εας τιπ, d drrαν πμοιπννπ, l ie 20 drν œταρνκεuν⁵ αliαο. Von der Bildung des Wortes haben beide freilich kein Verständniss. Sie fingieren ein 9ο mit hinzutretendem s.

Auch ich zweifle nicht, das εο von νϑπꝓννι herkommt, dessen He ist. Daraus ist es entstanden in derselben Weise wie Meοg aus zuiνάdeνι e neben πα. Genau genommen, sind Wörter wie ds(dux) ganz eben so gebildet. Vermuthlich ist ες,'εd ursprünglich adj. gewesen wie 7r1609,«, was ja auch, wie wir gesehen haben, bei deus, dea der Fall ist. Daò lsog passiven und d's aktiven Sinn hat, begründet natürlich keinen Unterschied, da ja zahllose griechische adjectiva aktive und passive Bedeutung sogar in sich vereinigen.

Was den Begriff des Wortes Sedg anbelangt, so mud ich vor allem darauf aufmerksam machen, wie häufig setzen in gründen, schaffen, machen übergeht. Ich verweise auf griech. 60, ahd. satjan(ponere, fundare, creare) und sezari(conditor), hebr. 0(collocare, fundare, condere) und Dry(dass.). Im Sanskrit bedeutet die dem 2νι entsprechende d'a setzen, im Send auch schaffen, machen(Bopp Vgl. Gr., 215 a.). Thun, ahd. tu-on, praet.-ta, part. praet. ki-ta-ner ist das im deutschen nach dem Gesetze der Lautverschiebung mit ihm übereinstim- mende verbum(Bopp Vgl. Gr., 215; Wackernagel's Wörtb. 302), in welchem der eigent- liche Begriff von zννϑπeι(ponere) noch bis auf den heutigen Tag nicht ganz erloschen ist, vgl. dντοτενμνm⅔ abthun, mαιπιεενι beithun, r00011921l̃ hinzuthun. Die in Rede stehenden, aus setzen hervorgegangenen Begriffe zeigen sich auch bei zνϑιe. Beispiele wie dεέτο ddννμα (Hom. Od. 15, 240), olxl 59εντο(II. 2, 750), Gυνμαόαηꝙ εααράνκυ(Od. 9, 235), ꝓildrurd er d.⁵⁴μeόσαςοι⁶σι ινιυνωυπ((II. 4, 83) sind zu häufig, als daß ich mich lange bei ihnen aufhalten sollte. Nur noch eine prägnante Stelle aus Phot. Bibl. ed. Bekker p. 533, 17 a kann ich mir nicht versagen hier anzuführen: 6 Qαπααάας õ‿οςα ⁵μςιον doulsdcieνᷣ Qαάαντιαα.. 1ο⁴ 10 Seενα,°1ο τ⁶ εέκοοαe ꝓνανεαασ υαά τποαναν(adldο ονς απααεα Tgyeνν 10 89ue- nl 10 1⁴ ⁶ϑ‧ο, zadl οσσταιακαεατοο 1σσ 2οοτο εκ‿μα. Auch an Nominal- bildungen, in welchen die Bedeutungen gründen, schaffen, machen hervorbrechen, fehlt es nicht, wie 9Gαεμαι2tç(und εααlαον(fundamentum), ϑσισςσ(¶τοωαυπσαισα Etym. M. 319, 30), (operarius),»oα⁵εενεα(conditor legum), uxαοέια und u⁵αανοσεν(Etym. M. 177, 25). Nicht zusammengesetat erscheint dieses Sezio bei Hes., welcher es durch modxrng erklärt, und bei Cornutus N. D. 1, 141 in folgendem Satze: z⁴.α ϑν&ler 0? 9eol Sersoee αœ πιπmνOπηα τνν Yνονμένηπν αυν. Augenscheinlich ist hier dedo und eryc in einem und demselben Sinne ge- nommen, und sehr merkwürdig ist, daß im Sanskrit das dem d'erno genau entsprechende Wort d'atri Schöpfer bedeutet und vom Brahma gebraucht wird. Zu Seryfo verhält sich d'εdςo formell, wie das oben angeführte dyôo zu dem gleichbedeutenden dxαrο(über z= 1% s. Bopp Vgl. Gr., 300; Buttmann Gr. II, 408). deds ist demnach der Gründer, Schöpfer, mit andern Worten der d-ενμιιονιοωσ oder dνιμονουνο ον εαοσν⁵ν der Philosophen.