Aufsatz 
3 Abhandlungen a) Über die hannövrischen orthographischen Regeln, ein Referat, b) Deus und Theos, c) Lucus / Johann Heinrich Hainebach
Entstehung
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entschlagen zu dürfen, zumal da sie von besonderer Wichtigkeit auch für die eigentliche, hier behandelte Frage ist. Der philologische Leser wird dieser Untersuchung über décrde, deεœο und das damit zusammenhängende dοαᷣτo, wie ich hoffe, um so williger folgen, als sie manches neue, in wenig Worten eingeschloden, darbieten wird..

Eine der V dif in Form und Begriff ähnliche Vh ϑf anzunehmen mit der Bedeutung brennen, scheinen, leuchten, transit. erleuchten, lehren, nöthigt uns vieles. Dahin gehört dd‿‿ σ dyj(comburens, vastans, infestus), dessen f uns Priscian(Hertz I, 17) verbürgt, und das eben so gebildet ist wie», io von W vaf(vgl. Hes. va⁴eεν, atet=»d⁴eειν, na-re); Sr⁴(εαα˙οιν)mMugds.), dessen lakonisch für f steht(Ahrens dial. dor. p. 49); dαμνκ2ορς(dαdοsς Hes.) d. i. dd εeοs, wofür Etym. M. 246, 34 mit weggefallenem f und anderem Accent dανος hat; dεdaυνυσνμεeνοος(zοιπεᷣεναμενοο Hes. vgl. Etym. M. 250, 18), gebildet mit dem so häufigen Uebergang des f in v, wie zexaν³e os von V af; dαouοs(dοuoug Hes.), das dem Sinne nach mit lρυσν zu vergleichen ist, Hält man αωα⁴ς(spissus) mit diesem lοω zusammen, in welchem auch der Begriff dunkel liegt, wovon unter lucus geredet werden wird, und verge- genwüärtigt man sich Stellen wie outvcd wiuννro dduyyes auursat(Hom. II. 4, 281), wo sich eueeœt dem muztvai gleichsam als erläuterndes Synonymum beigesellt, oder wie dedας nOaνι⁴σQdddκαοε τε 16lουσιν⁴ετι⁶οσ(esch. Suppl. 92), vergleicht man dν⁴e drin(Aesch. fr. 27 D.) mit opaca barba(Catull. 37, 19); so ist man versucht, auch dαss bierher zu ziehen, zumal da sich bei Hes. und Etym. M. 249, 49 ein dαοoν mit der Erklärung ⁶αρ, νμάιεεᷣντον d⁴lov, bei Schol. br. Hom. II. 13, 320 dα⁴⁶ν, εᷣακιαιεμνον νꝛÿindet.

Zu diesen direkten Zeugnissen gesellen sich noch andere Erscheinungen, die mit Sicher- heit auf jene schlieden laéen. Dahin rechne ich die Aoristformen-dα‿ον,- JM-o, 5-d⁴‿νν, welche, abgesehen von érc= und νααον, von denen es eben gewiss ist, daß ihre ¼% auf den Consonanten f auslautete, ihres Gleichen nicht haben, und ein praes. daifoο voraussetzen, von welchem s6, 8dd in derselben Weise gebildet ist, wie érdiꝛνν, Swdi von zcfcν*ε),&ꝓ⁴eν von altvon; ferner darνινμαων und daανος(dνμά, Srοεο, zαννμιιαισ Etym. M. 244, 42), beides ohne die Annahme eines geschwundenen f jeder Analogie ermangelnd, da die Bildungssilben ⁴εοσOOg sonst nicht neben ein auslautendes a der Wurzel oder des Stammes treten, sondern mit ihm verschmelzen(vgl. 214 11,41c, 4υ᷑‿˙μμε εμμe⁹ν⁴ιαυνν, εφηεςσισασ‿‿⁴α πηιασατιιυ, ομσι GAX*εμιυν, drd--0ßoα⅜mοεο, deοd- Aνος, dνναἀ‿ dιννσ⁶⁹ς); ddεs(dοαdννοο Hes.), welches wie das oben stehende subst. dfeldg zu erklären ist und dem adj. dαοο, dilo zu Grunde liegt, wie das subst. dals dem dαedε, deeεlν dem detdn(S. 17 A. 3); ddos, das sanskr. dav-a (incendium) zur Seite hat und nie contrahiert erscheint wie ᷣ⁴ε; das ebenfalls bei Homer stets uncontrahiert auftretende datg(fax) und dalρν(expertus, callidus, ε⁴μιπιιαι⁴αοος), letzteres zusammengesetzt mit dem von Hes. überlieferten Adj. ddνςσ, αοσσνν und gebildet wie Xαε†ρςαιαν von dem Adj. x³ις(εναααμιν νονςοσ τς ροενας Hes.); endlich dνν, dessen f durch sauskr. dévar und lat. levir(vgl. lacruma statt des alten dacruma) bewiesen wird, und welches zunächst wohl nichts anderes bedeutet alsyτ⁶ς und, wie dieses den Sinn verwandt angenommen hat, in völliger Uebereinstimmung mit sanskr. g'näti(notus, affinis) s. Bopp. Vgl. Gr. III², 428.

*) Dad als praes. Jatfo, zaifo, nicht daFicw, aapic anzusetzen ist, geht mit großer Wahrscheinlichkeit auch schon daraus hervor, daß kein dalc, zalw auftritt. So wird der schönste Einklang mit ähnlich geformten Zeitwörtern hergestellt, z. B. Jaifo und Hateιν, ³daν und sgννν Jafisdouat und parrdonua, 64 a und z4εα.