25 so häufige unorganische Verdoppelung des s bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Ein derselben 7 entsproſsenes Wort mit dem nämlichen Begriffe findet sich auch im Sanscrit, nämlich ANl, as-rig, Blut. Wie es sich immer mit diesem rig, über das ich keine Auskunft finden und geben kann, verhalten möge, so viel steht fest, daſs der erste Bestandtheil as die des verb. subst. enthält. Denn in einigen casus des Wortes tritt auch AA as-an, als Grundform auf(Bopp Gr.§ 183) mit dem suff. an.
2 7 2* 8Or6 und s29.
so- r0 mit seinen Eompos. dεοτ⁴, Serds, rνεέαστασ, detsorc ist gebildet wie Foa-¹⁴, AAν ‿ετ⁴ Die Form So-rdg zeigt sich in diεοενςα(Hes.), Aaasa suff. zue keiner Belege bedarf (vgl. Lobeck Par. 439).
Suwrftog und&dν*ν.
Ersteres ist aus Suy und»-iog zusammengesetzt.-iog ist aus eg in derselben Weise hervorgegangen, wie Fy-ios aus" Ees(S. 10). Die Länge des v in gy möchte zu erklären sein wie bei ourex+ꝛhe und steht auf gleicher Linie mit ely gegenüber dem ev. Sie kann um so weniger befremden, da Euydg, das gewiſs in engster Bezichung zu ihm steht, ebenfalls ein langes v hat. Zwar leitet man Eννςσ gewöhnlich von zoιυν⁶ς ab, aber damit kann es eben so wenig in Verbindung gebracht werden, als Suν mit cum. Denn erstens geht nicht in S über, und dann ist nicht zu bezweifeln, daſs olw die ursprüngliche Form von Soy ist, wie sanscr. KiI, sam, mit, das mhd. sam, mit(Grimm Gr. III, 258) und selbst&u-a beweisen, das sich
zu Gναι(Gν„) ähnlich verhält wie ig zu dνs. Der Uebergang des« in v ist im Griechischen nichts Seltenes, wie p1d⁴φα☛ und pA⁶—oο„ EGdoο(Salu) und Sd; gdςσ und 5‿⁹ς; gxckpog und xαρσσσ; dAus und dιε;»is, sanscr. Ieſi, nacta, deutsch Nacht, und andere beweisen. Jener Uebertritt des a in u ist selbst dem deutschen sam, das aus goth. sama, in Form und Bedeu- tung mit αο übereinstimmend, hervorgegangen ist, nicht fern geblieben. Denn als Adjectiv in Zusammensetzungen gebraucht, lautet es ags. sum(Grimm Gr. II, 574). In dem verwandten goth. sumes ist derselbe Vocalübergang(Grimm Gr. III, 4). Kehren wir nach dieser Ab- schweifung wieder zu Euvyio zurück. Seine Bedeutung ist zusammenseiend, zusammenbefindlich. Wenn ich die gewöhnliche Ableitung von urg nicht gelten laſse, so liegt der Grund darin, daſs Svynftog eine Form Sdytog oder E„ εαιοςσ voraussetzt, die sich nicht nachweisen läſst.
Noch weniger kann man 8-n-7ee, dessen ionische Form Eu ν Alexand. Aet. bei Parthen. 14, 3, v. 15(mκαων⁴ας ν εν OtO b l* A Suvedα.) mit kurzem v gebraucht, aus Suydg entstehen laſsen. Wo fände sich ein nomen, das vermittelst des suff.»ν, gen.„oνo, von einem Adjectiv abgeleitet wäre? Gebildet ist Sov‿ij-c wie dyG-d, Alxε⁴, und sein Sinn derselbe, wie der des vorhergehenden Suunlog, zusammenseiend, gemeinschaftlich, dann Genoſse, Gefährte.
2 809.
Dieses Adjectiv findet sich in Cramer's Anecd. II, 49, 7 mit der Erklärung.eφααόeς, und im Et. G. 215, 56 αvτ⁶ ε 1 υπη‿ςρ ˙ς,*α ε&τ. Gebildet ist es wie 1ε oOg, und seine Bedeutung die des folgenden Wortes. 4


