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gezogen werden. Welches Schwanken in dieser Beziehung schon bei den Alten herrschte, lälst sich aus Schol. II. 15, 10 abnehmen.
Was die Bedeutungen von 7lαα)anbelangt, so habe ich darüber nur wenig zu sagen. Ausgehen muſs man von dem Begriffe wohnen, der sich auch im Griechischen noch manchmal geltend macht, z. B. Hom. II. 1, 358 r6ννεια μνπιν, Sy S6„˙εοασ qFαι⁶ς; Il. 21, 389 die ds Zedg Sεαμενοο Odνρια; Aesch. Prom. 366 ⸗00υρꝙ᷑σαά☚‿ d"'&ν νναςσ νμε οο˙ο ευυ³εοοππννε Hαιο- rog. Wie sich einerseits wohnen und sitzen berühren(vgl. sedeo und sedes, engl. sit, hebr. e,, D), so andererseits wohnen, sich aufhalten, sich befinden, sein(vgl. valc, franz. demeurer). Die sämmtlichen hier zusammengestellten Begriffe vereinigt das in der Gestalt von ser ins Spanische übergetretene lat. sedere(Diez Gr. II¹, 145; Etym. W. p. 132). Vergleicht man das goth. visan(S. 4) mit 7lεα, so zeigt sich eine grofse Aehnlichkeit der Begriffe; nur darin unterscheidet sich huœt von visan, daſs sich bei jenem, wahrscheinlich in Folge der Anlehnung an, vorzugsweise die Bedeutung sitzen, bei diesem allmählich das abstracte sein festgesetzt hat, das übrigens auch dem griechischen ruαm nicht fremd geblieben ist. Ich erwähne als Beispiel Herod. 9, 57 x/**α‿ 2 νμυηο Elevgtvtyg 100„ eααι, wo εα gebraucht ist wie vi Hom. Il. 2, 626»iOουν, uονσα πμενεν, HAds dræ; und verweise auf eine Anzahl homerischer Stellen II. 1, 134; 7, 414; 8, 554; 8, 563; 10, 182; Od. 8, 512; 11, 82; 14, 256.
ſouxog und*ανεοσ⁹ε.
5o- vxos schliefst sich in ganz natürlicher Weise an 7o-- uνα an. vxog ist ableitend, wie axog in 2uννμρ‿ exos, exos in 4⁴ε⁴⁴⁸. Ueber die Verwandtschaft der Begriffe sitzen und ruhen ist es wohl unnöthig etwas zu sagen. Das lat. sedatus ist in ähnlicher Weise zu verstehen wie»ouxog. Erwähnenswerth ist das derselben V entsprolsene goth. vis in dem Sinne von „ouxiaæ(Grimm Gr. II, 26). 1
„ueoos hat, wie- uα, das wurzelhafte% verloren. Gebildet ist es wie xet- 10, 9⁶εαος(franz. posé, rassis). Ruhig und zahm stehen sich in derselben Weise nah wie unruhig und wild. Daſs sich bei beiden Wörtern das F nicht zeigt, habe ich oben(S. 3) gesagt und den Grund davon angegeben. Dagegen erscheint es an der Spitze des folgenden Wortes, welches ihnen begrifflich sehr nahe steht.
loxug.
pixν, ouxνy statt pioνκν△, Ioxν» überliefert uns der cod. Hes.„iοαꝭαιν steht wohl für Fio-xby und ist aus der ô Feg mit Schwächung des zu ¹(S. 3) hervorgegangen. NXus ist ableitend, wie in ora-xug, welches aus ê or gebildet ist und den stehenden Halm bezeichnet, ähnlich dem lat. sti-pula, in welchem pula wie in disc-i-pula steht und sti, wie häufig, aus sta geschwächt ist, und dem hebr. pp, welches dieselbe Bedeutung hat und von d'H, aufstehen, stehen, herkommt. Das erklärende»fo-oxy ist als Substantiv zu nehmen und gebildet, wie 69-vxT, d⁴α‿xhz. Man könnte es füglich auch als fem. des adj. ⁷νναοος(vgl.„ιxνꝶ) betrachten, da ja das fem. der adj. sehr häufig als abstractes Substantivum gebraucht wird(vgl. Lobeck, Paral. 358 fg.). Fio-úe hätte demnach den Sinn des eben angeführten goth. vis, Ruhe.
Vielleicht ist auch das derselben entsproſsene sanscr. Adf, vas-ati, Wohnung, Nacht, so zu verstehen, da Nacht und Ruhe(vgl. quies) verwandte Begriffe sind.


