Aufsatz 
Die Wurzeln fes und es mit ihren Ableitungen / von J. H. Hainebach
Entstehung
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475, 490), leuxdy(Callim. Cer. 123), qalyoy(Aesch. fr. 291 Dind.). Von der Blumenpracht ist auch im Hebräischen der Monat, im Chald., Syr. und Arab. der Ipa& benannt(vgl. Gesen. Thes. p. 407), welche beide Wörter eigentlich Glanz bedeuten. Wie nun in diesen Sprachen eine kürzere Zeit des Jahres, ein Monat, so hat im Griechischen eine ganze Jahreszeit, der Frühling, seinen Namen von dem Begriffe Glanz bekommen.

go*εεοοs.

Der spir. asp. dieses Wortes steht an der Stelle des ursprünglichen F, welches das lat. vesper und vesperugo und das Zeugnis des Terent. Maur. v. 650 aufser Zweifel setzen. Auch eine Anzahl Dichterstellen verrathen dessen früheres Dasein. Hom. Od. 1, 422 ν* 50πεμοο; Od. 1, 423 und 18, 306 ànl 50νεμοοο 119εν, Od. 4, 786 und 18, 305 2ε◻Qν0ν%%yοᷣꝗ" nd 50ε0Oν 31927»; Od. 17, 191 rror⁴ Somπκκρα Od. 8, 29)&Qπυ p⁴μρεμιπ‿ Hes. op. 550 orl 0τε◻οον; Pind. Isthm. 7, 44 ds 80⁄6ναασαιι; Sappho fr. 96 Bergk Eéonsoe, Tdyr εοες.

Das Wort zerlege ich in zwei Bestandtheile, in Feg und 160ε. Auf ein adj. 1*009 lalsen mit Sicherheit der, adverbial gebrauchte Dat. und Acc. ιάσꝙ und εοσσ, das daraus erweiterte reoαdog(Lobeck Par. 319) mit seinem Compar. xεοαireoos schlieſsen. Im Sanscr. findet sich noch das vollkommen mit ihm übereinstimmende õ, para, mit der Bedeutung ulterior, superior, eximius und wird in letzterem Sinne häufig einem Worte hinten angefügt. Hält man Mνοασυν und οσρσ mit dem offenbar nah verwandten TT60½, das wie Sanscr. afd, pari, in Zusammensetzungen vorzüglich, sehr bedeutet, ferner mit εοισσος und rεοαιι⁴ασααοσσ zusammen, so hat man auch dieselben Begriffe wie die des sanscr. para. Das frühere Dasein eines adj. m⁵ο möchte selbst in dem redupliciertenπσπχοα zu entdecken sein. Kann man, wie ich gezeigt habe, dem griech. mi⁴os ohne Bedenken die Bedeutungen des sanscr. para beilegen, so ist ειοσπσενεοο* sehr hervorragend, dann wie onενρσανοο, inεοꝓꝓεονπο, superbus, stolz, prahlerisch, eitel(perperam).

In enger Beziehung steht jenes ο ςσ mit wεiοι und mε⁴ασ, welche eine Bewegung qurch oder über etwas hin und ein darüberhinausgehen, ein überschreiten ausdrücken, und es ist aus v πα*, ursprünglich αe, gebildet wie o, 2oy og in d-νμιοεοσοσ und andern compos. Auch auf ein der"- geo entsproſsenes adj. Gεο‿οα können wir mit Sicherheit schlieſsen aus 9⁵0r⁸Os, das gebildet ist wie évεerεος aus νεc. Was die Bedeutungen des adj. 6έοο anbe- langt, bemerke ich darüber Folgendes. Sein ursprünglicher Begriff ist darüber hinausgehend, über- schreitend, und mit einer nahe liegenden Ergänzung, wie Meer, Fluſs, Berg, jenseitig(vgl. n⁴α, εοσ, 1sos); mit einer andern Ellipse, die namentlich bei Comparativen häufig ist (Matth. Gr.§ 457) und auch bei οσι, εο, T.οόσασς, εεοα⁴α angenommen werden muſs, hervorragend, ausgezeichnet, ungewöhnlich, übermäſsig, eigentlich über andere, über das Gewöhnliche, über das Maſs hinausgehend. Gerade so bedeutet sanscr. Afelrl, atiga, zunächst so viel als excedens, dann excellens. Ganz besonders geeignet, diesen Hergang zu veran- schaulichen, ist eine Stelle bei Hom. Od. 17, 317 7x νεαι ⁷Q⁴ϑ¶ι 1τεο⁶ν gegenüber einer andern II. 13, 728 Soulf 894ειςι 1ποε⁴εεκαι ές‿dοων. Ellipsen, wie die genannten, müſsen anch sonst häufig angenommen werden, so bei drreo, dem deutschen über, dem franz. aus trans entstandenen

très, dem sanscr. Aid, ati, über, in Zusammensetzungen wie drrsosyag; überglücklich; très-

heureux; AfelTaI, atilöbha, überaus begierig. Genau genommen, ist es eben so mit dem lat. per und dem der Lautverschiebung nach zu ihm stimmenden deutschen ver in