12
stimme ich, abgesehen von dem spir. len., bei, nicht aber ihrer Ableitung von dem verbum substantivum, gegen welche das anlautende F spricht. Ich nehme ein Subst.», aus go-y oder vielmehr Féo-y entstanden, an, das der Feg entsproſsen und gebildet ist wie ueππ, oréy. Vielleicht schliefst sich das vorher(S. 10) besprochene ĩο, elov an dasselbe an und es wäre dieses dann fio zu schreiben. Das aber scheint mir unzweifelhaft, daſs es, wie der Form, so auch namentlich dem Begriffe nach, mit üœ verwandt ist. Nahrung, Erwerb, Vermögen, Güter berühren sich, wie Soꝶν*, Slorog, Sloc, und das mhd. nar beweisen, das nicht bloſs Nahrung, sondern auch Erwerb bedeutet. Ganz besonders aber mufs ich, wie bei dem vor- hergehenden ia, wieder an övεtao erinnern, von dem schol. Il. 24, 367 sagt dvelczc, Xorεεααα, Traα ei untv. d-³%s ds dαιανι ντα τ Sομœα; Eustath. 1403, 8 εοe ε Tο τ Sυιμά ³νππητuα⸗εν τρ τοσασα ν νeixν oν, vO*ε‿μαα dν³‿; Hes. Ovεirα, öuα örotν πανερνεια ναα ⁴ρεααeν, dα, Soααααα. Hält man dieses mit demjenigen, was ich vor- her schon von övelao gesagt habe, zusammen, so ergiebt sich, daſs dieses Wort die Begriffe von"Mog, wic und Edωwν in sich vereinigt, daſs also kein Grund vorhanden ist, ihren Zusammen- hang zu beanstanden, insofern die Form keine Einsprache erhebt. Eine nicht unbedeutende Stütze findet meine Ableitung des gen. 5d„ von einem Subst. y, für Féo-y in dem sanscr. A U, vas-u, welches Reichthum, Wohlstand, Güter bedeutet.
Ich gehe nun zu denjenigen Wörtern über, bei welchen sich aus dem Begriffe kleiden der des Schmückens und Glänzens entfaltet hat.
7 2 lναρ und εlνος.
Das anlautende F erhellt aus folgenden homerischen Stellen: II. 3, 385 xelοσν ϑε νεαακαιααρεοων xανοσ ετlαν 1.⁵οοσσα; Il. 3, 419 dε ναααρτ ρνεν εανι ⁴oνντυι, ꝓast“; II. 21, 507 α d' do ³αιισ⁶οο εανς τοιε; Il. 14, 178 ³.³αασ νı ˙ ³eμσον ⁸ασν 5⁴α. Auch Apoll. Arg. 4, 169 Aτταεᷣ εαν νmνπσοᷣνeα könnte man anführen.
Entstanden ist ek-«rg und-ας aus Feo-ς. Das substantivisch gebrauchte neutrum œν d. i. Feo να— entspricht vollständig dem sanscr. d-=IcI vasana-m, Kleid. Diesen Sinn hat auch II⁴-IrI, vaäs-ana-m, eigentlich das neutrum des Adj. IId-I, väs-ana, zu Kleidern passend,(fit for clothes Wils.), kleidend. Für àxνe hat Hes. die Form Tœνο(1νν ⁷), I4dτιον. Die mehrmals vorkommende Länge des bei æνν hat ihren Grund in der folgenden liquida, vgl. Estveog, 1ννοο. Auch sonst steht& auf gleicher Linie mit eu und ou z. B. 101⁴⁹, 11ϑ&101, 6⁴⁶ονι.
8νν als subst. ist das Bedeckende, Umhüllende, Kleid, namentlich Prachtkleid, Aauμπιν I⁴eνον„νυνααηνέον(Hes.). Bei dem adj. dæνς hat sich die Bedeutung schmückend, glänzend, weils festgesetzt. So ist es an allen mir bekannten Stellen zu nehmen. Wenn es Sappho fr. 122 Bergk heiſst εεαμασσον εασον μασααιννιεοα, und Hom. II. 18, 352 R˖ũ 8ß Ar!„d2οναν, so kann es weder an der einen, noch an der andern Stelle bedeckend, umhüllend bedeuten. Denn dieser Sinn liegt schon in 7 ααeτιον und in zdaννναν 8ανν μααmτμεον ist ein glänzendes Kleid, ein Pracht- kleid, 8xαν ⁷ mit glänzendem, weiſsem Linnen. Mit εklνς πμιέιασ⁴2ος(II. 5, 734; 8, 385), wofür auch Bœwdg ohne απ gebraucht wird wie zeorde für εοτ⁶ες ⁵⁵αμἀς, verhält es sich ähnlich, wie mit 2νν εμα v'. Denn da Mmος, durch Reduplication aus r⁴- entstanden(vgl. meine Abh. über d. Redupl. p. 17), so viel bedeutet als sl4uνμα Gewand, welches in ähnlicher Weise aus winden hervorgegangen ist(Grimm Gr. III, 446), so kann aæg auch hier nicht im


