9
Ellipse sagt Hesiod. Th. 484&„ öOeν ειπνννααανιένν, daieyrt; Cic. N. D. 2, 53 montes vestiti atque silvestres; 2, 64 vestitus densissimos montium, pecudum pastus; ähnlich 2, 39 riparum vestitus viridissimos und wir der grüne Teppich. So dürfte auch die oben berührte Stelle des Theocr.(13, 40) rdxa d Odναeν εν⁶νσσέ εμαέιυιρ εν ναο, wofür gewichtige Autoritäten elrdεν⅜ εν ναε οο haben, aufzufafsen und elsιενοο ᷣαανοο nichts anderes sein, als eicuern, nämlich xG.⁵α. Meine Erklärung dieses Wortes findet sich in merkwürdiger Weise bestätigt durch unser deutsches Wiese, ahd. vis-a, das derselben 1 entsproſsen ist und von Grimm Gr. II, 26 als terra gramine vestita gedeutet wird.
Ich kann es mir nicht versagen, an dieser Stelle ein lateinisches Wort in Behandlung zu nehmen, das, obgleich etwas anders geartet, doch in naher Verwandtschaft mit eεάεν steht und ähnlich wie dieses zu erklären ist. Ich meine vestibulum, von dem Macrob. 6, 8, 16 sagt: Putant vestibulum esse partem domus priorem, quam atrium vocant. Sed Caecilius Gallus, vir doctissimus, in libro de significatione verborum quae ad jus civile pertinent secundo, vestibulum dicit esse non in ipsis aedibus neque aedium partem, sed locum ante januam domus vacuum, per quem de via aditus accessusque ad fores aedium sit.
Auf diese Ueberlieferung gestützt, betrachte ich vest-i-bulum, das von vest-ire gebildet ist, wie sta-bulum von sta-re, lat-i-bulum von lat-ere, zunächst als eine bedeckte, d. i. gras- bewachsene Stelle. Sodann bezeichnet es den Grasplatz vor dem Hause, den grasbewachsenen Hof und in weiterer Entwicklung überhaupt den Vorhof, Vorplatz, wie*ν. Dieser Hergang erklärt sich dadurch, daſs der alte Name blieb, wührend die ursprünglichen Verhältniſse im Luuf der Zeit sich änderten. Dem griechischen xorog ist es ebenso ergangen. Ursprünglich Gras und Grasplatz bedeutend, hat es auch den Sinn von Hof angenommen, worüber sich Eustath. 883, 48 in folgender Weise auslälst: e* d zνςρ*νν* τ xdα οναα να⁴⁶οo lyerat, eky 3 ro?ro d¹d 10 dg ent e rd eydlag adlde 26910ςᷣ ε„ν*αοφ et eE adτονμον. Merkwürdig ist, daſs auch im Hebräischen yrn Gras und Wohnung, das ihm nah verwandte un Hof bedeutet. Wir sehen also auch hieraus, wie sich die Begriffe Gras, Grasplatz, Hof, Wohnung berühren. Den Uebergang von Hof in Vorplatz und dann in Wohnung zeigt das griech. ⁵ eben so, wie das deutsche Hof, worüber man Grimm Gr. III, 427 nachsehe.
vios
kommt bei Hom. als Epitheton des Apollo an zwei Stellen vor, an denen der hiatus das F im Anlaute verräth, II. 20, 152 4μφ σ σαι, ie O073«; II. 15, 365 G J G⁸, hie Oo?Se. Auch steht es Hym. Ap. 120. Aristarch schrieb, seiner Ableitung von Twεααια zu Liebe, jjiog. AHol- ordoxos, heiſst es Schol. II. 15, 365, dœ⁴νεε πασ⁴ lνν§Gιν*τινν§ε⁸εναν RIO⁸ S2o?, del„do ⁶0o* 0—ονeyro Sdodα. Meinem ausgesprochenen Grundsatze gemüäls(S. 3) sollte ich Mios setzen, aber dennoch thue ich es nicht, weil hioo von dem folgenden hic nicht zu trennen ist, und dieses von den Alten, wahrscheinlich um ihrer Etymologie willen, durch- gehends mit dem lenis geschrieben wird.
Das Wort ist schon von den Alten auf die verschiedenste Weise erklärt worden. Die einen haben es aus W’xt, andere aus do₰ααα, noch andere aus kévcz, wieder andere aus lnog entstehen laſsen. In neuerer Zeit hat man es mit»jie zusammenbringen wollen. Von allen diesen Ableitungen ist formell nur die erste, die des Aristarch, zuläſsig. Da Twνuι zur 4 oder vielmehr Je hat, so könnte„os füglich daraus hervorgegangen sein in dem Simne von— uν, d-*- εανο, wie Apollo Hom. II. 9, 404 genannt wird. Obgleich aber dieser Auffaſsung, das Wort
2


