II. T0 ν G εκν¶ FBxöpoine ddιιιμοωνοο—σσαων⁴ϑοισνι⁴, Næurlio x 1.αmQηάισ ο Ʒασσς Ʒερ⁶νν 6 edorne d' drd»xre KagyOsiis dnο πιον Trνοσςσ ε&εμννε⁵αμἀετ⁸ε*ε Sνσιιαος 2α⁴ν.
A. P. IX, 429. Das Gedicht bietet auf den erſten Anblick keine Schwierigkeiten dar. Nauplios, König von Euböa, hatte, um ſich an den von Troja heimkehrenden Griechen wegen des Todes ſeines Sohnes Palamedes zu rächen, die Flotte derſelben, die er vorgeblich durch eine zur Nachtzeit ausgeſtellte Fackel vor den Klippen des Vorgebirgs Kaphereus ſchützen wollte, vermittelſt derſelben gerade auf ſie gelockt und ſo vernichtet. Dieſe Geſchichte war der Gegen⸗ ſtand einer theatraliſchen Darſtellung, in welcher eine Schauſpielerin Ariſto den Dichter ſo entzückte, daß jenes Feuer vom Kapheriſchen Fels in ſein Herz drang und ihm wie einſt den Griechen verderblich wurde. Inſoweit iſt der Sinn klar und Jacobs vergleicht mit Recht Dioscor. 10. Aber eine genauere Betrachtung läßt uns hier Schwie⸗ rigkeiten wahrnehmen, die den Auslegern entgangen zu ſein ſcheinen. Fragen wir nämlich, was für eine Art von theatraliſcher Darſtellung zu denken ſei, ſo antwortet Jacobs, daß die Geſchichte des Nauplios ein Gegenſtand der Mimen jenes Zeitalters geweſen ſei; ſtatt Mimen hätte er aber Pantomimen ſagen ſollen; denn in den Mimen der Römer kam wohl weder Geſang noch eigentlicher Tanz vor und die⸗ ſelben entlehnten ihren Inhalt nicht aus der griechiſchen Heroenge⸗ ſchichte, wie dieß bei den Pantomimen immer geſchah, und namentlich wiſſen wir, daß die Geſchichte des Nauplios ein ganz gewöhnlicher Gegenſtand pantomimiſcher Darſtellungen war; dieß ſagt nicht nur Lucian in der für die Geſchichte des Pantomimus ſo wichtigen Schrift de saltatione, wo er eine große Menge von Mythen auf⸗ zählt, die für Pantomimen benutzt wurden,§. 47 ausdrücklich, ſon⸗ dern es erhellt auch aus der Erzählung bei Sueton. Ner. c. 39, nach welcher der Cyniker Iſidorus dem Nero vorwarf, quod Nauplii mala bene cantitaret, sua bona male disponeret, ſowie aus einem Epigramm des Lucillius A. P. XI, 185, das zwar lückenhaft und verderbt iſt, aber offenbar einen ſchlechten Schauſpieler verſpotten ſoll, der in einer griechiſchen Stadt den Nauplios geſpielt und durch ſein ſchlechtes Spiel die Zuſchauer gepeinigt hatte, und wo es mit Beziehung hierauf heißt, daß Nauplios den Griechen immer Verderben bringe. Da alſo die Geſchichte des Nauplios ein


