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ordnung und Traͤgheit nech mehr wuͤrden verwildern laſſen. Und ſo wie der Feinere unter mehreren Uugeſitteten verder⸗ ben kann; ſo wird der Rohere unter Gebildeteren ſeine ſchlim⸗ men Sitten verbeſſern, oder ſie da unterdruͤcken, wo ſie ihm Geringſchaͤtzung und Zuruͤckſetnng zuziehen wurden. Ferner verdient auch vorzuͤglich darauf Ruͤckſicht genommen zu werden, nach welcher Methode der Zoͤgling, ebe er in die Schule ein⸗ trat, gebildet wurde, und welche Hilfsmittel und Hinderniſſe auſſer der Schule die Entwickelung ſeiner Jaͤhigkeiten befoͤrdern oder erſchweren, ob er die Zeit auſſer den öͤffentlichen Lehr⸗ ſtunden ſeiner Vorbereitung und Ulebung allein widmen köͤnne oder nicht; damit in dem einen Fall ſein richtiges Auffaſſen und Behalten des ertheilten Unterrichts und ſeine Forrſchritte nicht aus vorzuͤglichen Talenten und großer Wißbegierde herge⸗ leitet werden, wenn man ſie mit groͤßerem Rechte dem vorher⸗ gegangenen zweckmaͤßigen Unterricht, der beſſeren Nachhilfe, die ihm auſſer der Schule zu Theil wird, zurechnen ſollte; und damit man in dem andern das langſamere Fortſcheiten, das ſchwerere Auffaſſen, die baͤufigere Verwechſelung und Ver⸗ wirrung der Begriffe, welche andere im Anfang auszeichnet, nicht ihren geringeren Faͤhigkeiten zuſchreibt, da ſie vielmehr nicht ſelten in dem unvollkommenern Elementarnnterricht, in dem Mangel an Unterſtuͤtzung und Hilfsmitteln bei dem Pri⸗ vatfleiß gegruͤndet ſind. Indeſſen iſt es größtentheils ziemlich leicht zu entdecken, aus welcher von beiden Quellen die Voll⸗ kommenheiten oder Unvollkommenheiten des einen und des an⸗ dern Theils herfließen. Fragen uͤber Dinge, welche auſſer dem gewoͤhnlichen Unterricht liegen, Aufgaben, bei denen die in den Lehrſinnden erlaͤuterten Grundſaͤtze und Regeln allerdings ihre Anwendung finden, die aber doch noch neues und eigen⸗ thuͤmliches genug behalten, daß Anſtrengung der Denkkraft, Nachſinnen uͤber den Hauptpunct, warauf alles andere beruht,
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