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haupt, und die erſten Regeln von Aufloͤſung algebraiſcher Auf⸗ gaben(wenigſtens vom erſten und zweiten Grade) vorausge⸗ ſchickt werden. Hier findet ſich Gelegenheit genug, den An⸗ fänger von dem[großen Nutzen dieſer Rechnungsart zu über⸗ zeugen, wenn man z. B. die Lehre von Zuſammenſetzung der Verhaͤltniſſe und den darauf ſich gruͤndenden praktiſchen Rech⸗ nungsregeln(z. B. von der Regola quinque, ſeptem, Ketten⸗ regel, Geſellſchaftsregel ꝛc. ꝛc.) in allgemeinen Zeichen beweißt, die Summation der Reihen, Berechnung der Potenzen und Wurzeln durch Logarithmen, Beyſpiele aus der Internſurijen⸗, Rabat⸗, Zeitrenten⸗rechnung ꝛc. ꝛc. in allgemeinen Formeln dar⸗ ſtellt, und nach dieſen in einzelnen Faͤllen berechnet.— Was den Vortrag der Algebra ſelbſt betrift, ſo muͤſſen zuerſt die Lehren von den verſchiedenen Arten der Gleichungen, von der Reduction und Transformation derſelben, von der Elimination der unbekannten Groͤße ꝛc. ꝛc. ſo wie ſie in jedem guten kehr⸗ buche enthalten ſind, abgehandelt werden.— Bey den einfa⸗ chen Gleichungen muß man ſich ſo lange aufhalten, und die einzelnen Regeln ſowohl in allgemeinen Formeln als beſtimm⸗ ten Beyſpielen zeigen, bis ihre Aufloͤſung keine Schwierigkeit mehr macht. Eben ſo verfährt man bey den Gleichungen vom zweiten Grade.— Vorjzuüglich iſt nothwendig, daß ſich der Anfaͤnger uͤbe, aus einer in Worten gegebenen Aufgabe eine Gleichung(oder mehrere, wenn es erforderlich iſt), ſelbſt zu finden, und durch Zeichen auszudruͤcken. Denn die Formi⸗ rung der Gleichungen erfordert die meiſte Ueberlegung uͤber die
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