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welche aber hier aufzuzaͤhlen der Raum dieſer Blaͤtter verbie⸗ tet— recht lebendig und anſchaulich bei ihm geworden, dann iſt es Zeit die Regeln der Syntaxis zu erklaͤren. Hier dient vorzuͤglich empfohlen zu werden, daß man die Hauptre⸗ geln beſonders auszeichne, deutlich und vollſtaͤndig auseinan⸗ der ſetze und durch mehrere Beiſpiele gelaͤufig mache, auch bei der Interpretarion oft darauf verweiſe; damit der Lernende nicht leere Toͤne, ſtatt Bemerkungen uͤber das Verfahren ler⸗ ne, welches ein Volk, bei der Bezeichnung ſeiner Gedanken durch Worte, und der Verbindung derſelben zu Saͤtzen, beob⸗ achtete. Den allgemeinern folgen dann die mehr uͤber das De⸗ rail ſich erſtreckenden Regeln, ſo wie es die Forrſchritte der Zoͤglinge erfordern; wobei man, ſo oft es ſich nur immer an⸗ bringen laͤßt, zeiget, daß die ſpecielleren ſchon in den allgemei⸗ nern enthalten, und nur Vorſchriften uͤber die Anwendung derſelben auf beſondere Faͤlle ſind, um dem Schuͤler die Ue⸗ berſicht des Ganzen ſtets gegenwaͤrtig zu erhalten, und zu ver⸗ huten, daß nicht ein Chaos verworrener, ungeordneter Begrif⸗ fe in ſeinem Kopſe entſtehe. Verſuche von Seiten des Leh⸗ rers, die Regeln der Syntaxis ſyſtematiſcher zu ordnen— in ſo fern nicht zu beſorgen iſt, daß der Schuͤler dadurch verhitt⸗ dert werde ſich im Buche zu recht zu finden, und in ſo ſern der Unterricht wirklich zuſammenhängender dadurch wird— ſind zu dieſer Abſicht beſonders dienlich. Noch beſſer moͤchte es ſeyn, wenn man geuͤbtere Schuͤler, bei einem wiederhohlten Curſus der Wortverbindung, Verſuche dieſer Art anſtellen lieſſe, weil dieſe der deutlichen Ueberſicht, und insbeſondere dem Selbſtdenken, trefflich zu Statten kommen muͤßten- Noch nothwendiger und unentbehrlicher iſt bei dieſem Theil der Sprachlehre, die Vergleichung mit der Mutrerſprache. Durch dieſe Vergleichung, wenn die charakteriſtiſchen Eigenheiten bei⸗ der Sprachen in Beſeichnung der Handlung, der Zeit, in der
Ordnung


